Video: ZDFneo Bambule – Survival im Endzeitszenario
Video: ZDFneo Bambule – Survival im Endzeitszenario
Anfang November 2013 drehte das Team von ZDFneo mit Ronny Schmidt einen zweitägigen Beitrag für die
Sendung „Bambule“. Im Mittelpunkt stand ein virtuelles Endzeitszenario, das die Frage aufwarf,
wie sich Menschen in Extremsituationen ohne Infrastruktur und Versorgung behaupten könnten.
Ausgestrahlt wurde die Folge kurz vor Weihnachten 2013 in der letzten Episode der damaligen Staffel.
Dreharbeiten mit ZDFneo
Für die Umsetzung begleitete ein Filmteam Ronny in verschiedenen Szenen, die das Überleben in einer
fiktiven Ausnahmesituation nachstellten. Unterstützt wurde er hinter den Kulissen von unseren Trainern
Katharina und Christoph. Gezeigt wurden praxisnahe Survival-Elemente, die reale Techniken mit dem
Gedankenexperiment einer Endzeitlage verbinden.
Ein besonderes Projekt
Der Dreh war geprägt von einer intensiven Zusammenarbeit mit der Redaktion und einem sehr angenehmen Filmteam.
Der Beitrag kombinierte ernsthafte Fragen des Überlebens mit der unterhaltsamen und kritischen Handschrift,
für die die Sendung Bambule bekannt war. Die Bildergalerie bietet zusätzliche Eindrücke
vom Set und hinter den Kulissen.
Bergsteiger mit Rucksack beobachtet Kletterer an steiler Felswand
Drei Personen stehen an einem steinigen Hang, einer filmt mit einer Kamera
Drei Personen stehen in einem herbstlichen Waldgebiet mit Laub und Ästen
Drei Personen stehen in einem verlassenen Raum und sprechen miteinander
Drei Personen untersuchen Pflanzen in einer verlassenen Umgebung mit einem Mikrofon und Kamera
Feuer brennt auf einem Holzstapel, zwei Personen sitzen davor und beobachten es
Gruppe steht auf einem nassen Weg, eine Person hält einen Regenschirm
Gruppe untersucht einen kleinen Wasserlauf in einem bewaldeten Gebiet
Gruppe untersucht einen Raum mit zerbrochenem Glas und Fenster
Jäger trägt einen Bogen auf dem Rücken und schaut in den Wald
Kamera filmt zwei Personen, die im Unterholz etwas untersuchen
Kletterer mit Rucksack und Seil erklimmt steilen Hang in bewaldeter Umgebung
Person klettert mit Seil an einem steilen Hang entlang
Vier Personen klettern an einem steilen Hang mit Felsen und Bäumen
Vier Personen stehen auf einem nassen Weg, eine hält einen Regenschirm
Vier Personen stehen in einer felsigen Umgebung auf einem Holzblock
Vier Personen stehen um einen Baumstamm und betrachten etwas auf dem Boden
Vier Personen stehen vor einer Felswand in einem Waldgebiet
Zwei Männer lachen und posieren eng beieinander in einem Innenraum
Zwei Personen halten Regenschirme, während eine dritte Person mit rotem Mantel steht
Zwei Personen in einem Raum mit zerbrochenem Fenster, eine filmt mit einer Kamera
Survival-Tipp
Nr. 192: Improvisierte Schneemauer als Windschutz
Weißt du schon? Wind entzieht dem Körper Wärme schneller als Kälte allein. Eine Schneemauer bricht den Wind und schafft ein deutlich wärmeres Mikroklima.
Praxis: Stampfe Schnee zu festen Blöcken oder schichte lockeren Schnee zu einem 1 m hohen Wall. Breite mindestens doppelte Körperlänge, damit auch seitliche Böen abgehalten werden. Stelle die Mauer west- oder nordseitig zum Hauptwind. Ergänze Bodenisolierung mit Ästen oder Laub, um Kälte von unten abzufangen. Bei Gruppenlagern mehrere Wälle kreisförmig anlegen – so entsteht eine windstille Zone zum Kochen und Schlafen.
Typische Fehler: Pulverschnee ohne Verdichtung nutzen, Mauer zu schmal oder zu niedrig bauen. Folge: Instabilität, Wind drückt durch.
Praxis-Tipp: Lass die Mauer vor Nutzung 30 Minuten setzen – sie wird härter und hält länger.