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Kursausrüstung für Team-Survival Kurse


Ausrüstung für Survival Training und Touren

Auf dieser Seite geht es um die persönliche Ausrüstung für die Kurse von Team-Survival. Dazu gehören die Survival-Grundkurse in Thüringen und NRW, Eltern-Kind-Survival, der Frauenkurs, Prepper-Survival, Combat Survival und Survival-Training Extrem.

Die Ausrüstung unterscheidet sich je nach Standort und Kursablauf. Bei den Kursen an der Burg Gleichenstein stehen die Fahrzeuge in der Nähe des Geländes, es gibt dort jedoch kein Wasser auf dem Kursgelände. In NRW muss die Ausrüstung zum Gelände getragen werden. Beim Prepperkurs stehen die Fahrzeuge ebenfalls in der Nähe und Wasser ist am Kursgelände vorhanden. Beim Survival-Training Extrem gelten während der aktiven Kurszeit eigene Vorgaben.

Die Ausrüstung, die zur Durchführung der Lehrgangsinhalte benötigt wird, stellen wir. Die persönliche Ausrüstung bleibt davon getrennt. Dazu zählen Kleidung, Schuhe, Messer, Schlafsack, Isomatte, Licht, Lebensmittel, Getränke, Hygieneartikel und persönliche Dinge.

Die Übersicht hilft dabei, die eigene Ausrüstung vor dem Kurs sinnvoll zusammenzustellen und die Unterschiede zwischen den einzelnen Kursen zu beachten.

Die aktuellen Angebote stehen in der Kursübersicht für Survival Training und Überlebenstraining.

Persönliche Grundausrüstung

Die persönliche Ausrüstung bereitet jeder Teilnehmer selbst vor. Kursmaterial, das für die Lehrgangsinhalte benötigt wird, stellen wir. Die genaue Zusammenstellung richtet sich nach Kurs, Standort, Wetter und eigener Übernachtungslösung.

Kleidung und Schuhe

  • wetterangepasste, strapazierfähige Outdoor-Kleidung
  • möglichst langärmliges Oberteil und robuste lange Hose
  • festes, eingelaufenes Schuhwerk
  • Regenschutz bei Regen, Wind oder längerer Feuchtigkeit
  • Arbeitshandschuhe für Holz, Dornen und grobes Material
  • Wechselwäsche für die Heimfahrt bei nasser oder stark verschmutzter Kleidung

Schlafen

  • Schlafsack und Isomatte oder eine andere passende Schlaflösung
  • Poncholiner nur dort, wo er zur Witterung und zur übrigen Ausrüstung passt
  • Tarp, Hängematte oder Biwacksack nach Kurs und eigener Schlaflösung
  • trockene Verpackung für Schlafsachen und Wechselkleidung
  • Stirn- oder Taschenlampe für Dunkelheit und Nacht

Verpflegung und persönliche Dinge

  • Lebensmittel und Getränke nach Kursdauer
  • Trinkwasser nach Standortangabe
  • Hygieneartikel in kleiner Menge
  • persönliche Medikamente
  • Koch- und Essgeschirr nach eigener Verpflegung
  • persönliche Dinge, auf die aus gesundheitlichen Gründen nicht verzichtet werden kann

Messer für unsere Kurse

Für die Kurse ist ein feststehendes Messer sinnvoll. Es wird für einfache Arbeiten wie Schneiden, Schnitzen, Anspitzen und das Bearbeiten kleinerer Hölzer genutzt. Wichtig sind ein sicherer Griff, eine stabile Scheide, eine glatte Schneide und eine Klingenlänge, mit der sich kontrolliert arbeiten lässt.

Kursmesser

  • feststehende Klinge
  • griffiger, sauber verarbeiteter Griff
  • stabile Scheide
  • glatte Schneide statt grobem Wellenschliff
  • nicht unnötig lang oder schwer

Transport und Klingenlänge

Für die An- und Abreise gehört das Messer in Rucksack oder Tasche und nicht griffbereit an den Gürtel. Bei feststehenden Messern über 12 cm Klingenlänge sowie bei Einhandmessern mit feststellbarer Klinge ist § 42a WaffG zu beachten.

Wer bereits ein geeignetes Messer besitzt, muss für den Kurs kein neues kaufen. Sehr große Messer, Fantasieformen oder billige Kombimesser bringen bei normalen Kursarbeiten keinen Vorteil.

Schlafen, Shelter und Wetterschutz

Die Übernachtung richtet sich nach Kurs und Standort. Bei den Kursen an der Burg Gleichenstein werden Shelter aus Naturmaterialien gebaut. Eigene Ausrüstung wie Tarp, Poncho, Hängematte oder Biwacksack darf trotzdem verwendet werden. Zelte sind bei den Grundkursen mit Ronny oder Christoph nicht vorgesehen. Beim Eltern-Kind-Kurs kann ein Zelt nötig sein, zum Beispiel mit sehr jungen Kindern. Beim Frauenkurs kann ein Zelt oder Tarp mitgebracht werden. Beim Prepperkurs sind Zelte erlaubt.

Temperaturangaben am Schlafsack

Bei Schlafsäcken sind die Temperaturangaben wichtiger als Dicke oder Packmaß. Für die Auswahl zählt vor allem die erwartete Nachttemperatur.

  • Komfort: sinnvoller Orientierungswert für normales Schlafen
  • Limit: untere Grenze, meist nicht mehr angenehm
  • Extrem: Notwert, nicht für die Kursplanung geeignet

Typische Werte zur Orientierung

  • Sommer: Komfortbereich etwa +10 °C bis +15 °C
  • Frühjahr und Herbst: Komfortbereich etwa 0 °C bis +5 °C
  • kalte Nächte oder Frost: Komfortbereich etwa -5 °C oder darunter

Das sind Richtwerte. Wind, Nässe, Erschöpfung und persönliches Kälteempfinden verändern die tatsächliche Wahrnehmung deutlich.

Bauarten und Füllung

  • Mumienschlafsack: wärmer und meist kleiner im Packmaß
  • Deckenschlafsack: bequemer, aber oft weniger wärmeeffizient
  • Kunstfaser: unempfindlicher bei Feuchtigkeit und pflegeleichter
  • Daune: leicht und klein verpackbar, braucht aber guten Nässeschutz

Isomatte und R-Wert

Die Isomatte trennt den Schlafplatz vom Boden. Der R-Wert beschreibt die Dämmleistung gegen Bodenkälte.

  • R 1 bis 2: warme Sommernächte
  • R 2 bis 3: milde Nächte und viele Übergangszeiten
  • R 3 bis 4: kühlere Nächte im Frühjahr oder Herbst
  • ab R 4: Frost, kalter Boden und längere Kältephasen

Tarp, Poncho, Hängematte und Biwacksack

Tarp, Poncho, Hängematte oder Biwacksack sind eigene Schlaf- und Wetterschutzlösungen. Sie können bei den Thüringer Grundkursen und in NRW verwendet werden. Zelte sind bei den Thüringer Grundkursen mit Ronny oder Christoph nicht vorgesehen, beim Prepperkurs dagegen erlaubt.

Schlaflösung nach Kurs und Wetter

Bei mildem Wetter reicht eine andere Zusammenstellung als bei Frost oder Dauerregen. Entscheidend ist, dass Schlafsack, Isomatte, Tarp, Hängematte oder Biwacksack zueinander passen und zur erwarteten Nacht passen.

Wasser, Lebensmittel und Kochen

Lebensmittel und Getränke gehören zur eigenen Vorbereitung. Sie werden nicht von Team-Survival gestellt. Kocher und Feuerstahl können mitgebracht werden. Am Abend kann am Lagerfeuer gekocht werden. Koch- und Essgeschirr richtet sich nach der eigenen Verpflegung.

Burg Gleichenstein

Bei den Kursen an der Burg Gleichenstein gibt es kein Wasser auf dem Kursgelände. Das betrifft die Grundkurse mit Ronny oder Christoph, den Eltern-Kind-Kurs, den Frauenkurs, den Combat-Survival-Grundkurs und das Survival-Training Extrem. Trinkwasser wird dort selbst mitgebracht. Für die Grundkurse, Eltern-Kind und Frauen sind etwa 5 Liter pro Person einzuplanen. Beim Combat-Survival-Grundkurs werden ebenfalls keine Getränke gestellt.

NRW und Prepperkurs

  • NRW: Wasser ist am Gelände vorhanden; die Startmenge richtet sich nach Standort und Kursablauf.
  • Prepperkurs: Wasser ist am Kursgelände vorhanden. Die Fahrzeuge stehen in der Nähe.

Kursbezogene Vorgaben

Survival-Grundkurs Thüringen mit Ronny oder Christoph

Zur Ausrüstung gehören wetterangepasste Outdoor-Kleidung, Schlafsack, Isomatte, Messer, Stirn- oder Taschenlampe, festes Schuhwerk, minimale Hygieneartikel, Lebensmittel, Wasser und eigene Ausrüstung für zwei Tage. Die Fahrzeuge stehen in der Nähe auf dem Gelände. Die Ausrüstung muss hier nicht dauerhaft getragen werden. Gut 5 Liter Trinkwasser pro Person sind einzuplanen. Tarp, Poncho, Hängematte oder Biwacksack können mitgebracht werden. Zelte sind nicht vorgesehen.

Eltern-Kind-Survival in Thüringen

Zur Ausrüstung gehören wetterangepasste Outdoor-Kleidung, festes Schuhwerk, Tarp, Schlafsack, Isomatte, Stirn- oder Taschenlampe, Messer, Hygieneartikel, Lebensmittel, Wasser sowie Ess- und Trinkgeschirr nach eigener Verpflegung. Ein Zelt kann nötig sein, zum Beispiel mit sehr jungen Kindern. Die Fahrzeuge stehen in der Nähe. Am Kursgelände gibt es kein Wasser; pro Person sind ungefähr 5 Liter Trinkwasser einzuplanen.

Outdoor-Sicherheit für Frauen in Thüringen

Zur Ausrüstung gehören wetterangepasste Outdoor-Kleidung, festes Schuhwerk, Schlafsack, Isomatte, Stirn- oder Taschenlampe, Messer, Hygieneartikel, Lebensmittel, Wasser sowie Ess- und Trinkgeschirr nach eigener Verpflegung. Für mehr Komfort kann ein Zelt oder Tarp mitgebracht werden. Die Fahrzeuge stehen in der Nähe. Am Kursgelände gibt es kein Wasser; gut 5 Liter Trinkwasser sind einzuplanen.

Survival Training NRW

Die Fahrzeuge bleiben am Parkplatz. Zum Kursgelände werden keine Fahrzeuge mitgenommen, daher muss die Ausrüstung getragen werden. Ein Wanderrucksack ist sinnvoll. Zur Ausrüstung gehören wetterangepasste Outdoor-Kleidung, festes Schuhwerk, Schlafsack, Isomatte, Tarp, Hängematte oder Biwacksack, Stirn- oder Taschenlampe, Messer, Hygieneartikel, Koch- und Essgeschirr nach eigener Verpflegung, Lebensmittel, Wasser und eigene Ausrüstung. Ein Zelt ist nicht vorgesehen. Wasser ist am Gelände vorhanden; die Startmenge richtet sich nach Standortinformation.

Prepperkurs Thüringen

Der Prepperkurs läuft über zweieinhalb Tage. Zur Ausrüstung gehören wetterangepasste Outdoor-Kleidung, Schlafsack, Isomatte, Messer, Licht, festes Schuhwerk, Hygieneartikel, Lebensmittel, Wasser und eigene Ausrüstung. Die Fahrzeuge stehen in der Nähe. Zelte sind erlaubt. Kocher, Hängematte, Feuerstahl und weitere eigene Ausrüstung können mitgebracht werden. Wasser ist am Kursgelände vorhanden.

Combat-Survival-Grundkurs

Der Combat-Survival-Grundkurs findet an der Burg Gleichenstein statt und benötigt einen Rucksack. Der Kurs findet bei jedem Wetter statt, auch bei Frost und Regen. Empfohlen werden wetterangepasste, warme und robuste Outdoor-Kleidung, Regenschutz, eingelaufene Stiefel oder Wanderschuhe, Schlafsack und Isomatte oder Poncholiner, Messer, Stirn- oder Taschenlampe, Lederhandschuhe und weitere eigene Ausrüstung. Fahrzeuge können in der Nähe auf dem Gelände parken. Lebensmittel und Getränke dürfen mitgebracht werden, werden aber nicht gestellt. Am Kursgelände gibt es kein Wasser. Eine zweite Garnitur Wechselwäsche für die Heimfahrt ist sinnvoll.

Survival-Training Extrem

Das Survival-Training Extrem findet an der Burg Gleichenstein statt und ist ein Sonderfall. Während der aktiven Kurszeit sind Kleidung, Messer und Wasser erlaubt. Brillen und medizinisch notwendige Medikamente sind ebenfalls zulässig. Schlafsack, Isomatte, Tarp, Kocher, Zündmittel, zusätzliche Werkzeuge wie Säge oder Multitool und Lebensmittel bleiben während der aktiven Kurszeit im Fahrzeug. Pro Person sollten 5 Liter Trinkwasser eingeplant werden.

Ausrüstung für Team-Survival Kurse einfach eingeordnet

Fachbegriffe zur Ausrüstung

In den Kursinformationen werden einige Begriffe aus Outdoor, Bushcraft und Survival verwendet. Die Erklärungen sind bewusst kurz gehalten, damit die Ausrüstung besser eingeordnet werden kann.

Tarp
Wasserdichte oder stark wasserabweisende Abspannplane aus beschichtetem Gewebe. Ein Tarp wird mit Schnur, Heringen, Bäumen oder Stangen als offener Wetterschutz aufgebaut und kann je nach Aufbau als Dach, Windschutz oder einfache Schlafplatzabdeckung dienen.
Poncho
Weiter Regenüberwurf mit Kapuze, der über Kleidung und je nach Schnitt auch über einen kleinen Rucksack getragen wird. Viele Outdoor-Ponchos besitzen Ösen oder Druckknöpfe und können zusätzlich als kleine Abdeckung oder Not-Tarp genutzt werden.
Poncholiner
Leichte isolierende Decke beziehungsweise Fütterung, die ursprünglich als Ergänzung zum Poncho gedacht ist. Ein Poncholiner bietet etwas Wärmerückhalt, ist aber kein wasserdichter Regenschutz und ersetzt bei kühlen Nächten keinen passend gewählten Schlafsack.
Biwacksack
Schutzhülle für Schlafsack oder Schlafplatz. Ein Biwacksack reduziert Wind- und Spritzwassereinwirkung, kann je nach Material aber Kondensfeuchtigkeit sammeln. Er ersetzt keinen sauber aufgebauten Wetterschutz, kann aber bei kleinem Packmaß sinnvoll sein.
Shelter
Behelfsunterkunft oder einfacher Schutzbau gegen Wind, Niederschlag und Auskühlung. Ein Shelter kann aus Naturmaterialien, Tarp, Poncho, Plane oder einer Kombination daraus entstehen. Bei den Kursen an der Burg Gleichenstein werden Shelter auch aus Naturmaterialien gebaut.
Hängematte
Hängendes Schlafsystem zwischen zwei tragfähigen Befestigungspunkten. Für Übernachtungen reicht die Hängematte allein meist nicht aus, weil unter dem Körper Wärme durch Luftbewegung verloren geht. Je nach Temperatur braucht es zusätzliche Isolation von unten.
Isomatte
Schlafunterlage mit Dämmwirkung gegen Bodenkälte. Der Schlafsack wird unter dem Körper zusammengedrückt und isoliert dort nur begrenzt. Die Isomatte übernimmt deshalb einen wichtigen Teil der Wärmeisolierung zum Boden.
R-Wert
Wärmedurchlasswiderstand einer Isomatte. Je höher der R-Wert, desto geringer ist der Wärmeverlust zum Boden. R-Werte mehrerer Matten können addiert werden, wenn sie übereinander verwendet werden.
Komforttemperatur
Temperaturangabe am Schlafsack, die als sinnvollster Wert für die Auswahl gilt. Sie beschreibt den Bereich, in dem eine durchschnittlich kälteempfindlichere Person noch schlafen kann, ohne deutlich zu frieren.
Limittemperatur
Untere Grenze der Schlafsackangabe für eine weniger kälteempfindliche Person. Dieser Wert ist eher Reserve als Komfortbereich und sollte nicht als normale Planungstemperatur verstanden werden.
Extremtemperatur
Reiner Notwert der Schlafsackangabe. Er beschreibt keinen erholsamen Schlaf und ist für die Auswahl eines Schlafsacks für einen Kurs ungeeignet.
Feststehendes Messer
Messer mit starrer Klinge ohne Klappmechanismus. Für Arbeiten an Holz, Schnur und Material ist diese Bauart belastbarer und besser kontrollierbar als viele kleine Taschenmesser. Wichtig sind Griff, Scheide, Klingenlänge und saubere Schneide.
Feuerstahl
Stab aus Ferrocerium. Beim kräftigen Abstreifen werden heiße Funken erzeugt, die fein vorbereitetes, trockenes Zundermaterial entzünden können. Feuerstahl ist eine zusätzliche Zündquelle, aber kein Ersatz für Zunder, Brennmaterial oder eine einfache Feuerzeug-Lösung.

FAQ zur Kursausrüstung

Nein. Für den Einstieg reicht oft vorhandene Ausrüstung, wenn sie robust, wettergeeignet und für eine Übernachtung im Freien brauchbar ist. Neu kaufen sollte man nur, was wirklich fehlt oder für Wetter, Schlafen, Licht oder persönliche Versorgung ungeeignet ist.

Kleidung für den Kurs muss Bewegung, Schmutz, Dornen, Feuchtigkeit und Bodenkontakt aushalten. Empfindliche Freizeitkleidung, dünne Modehosen oder Schuhe mit glatter Sohle sind ungünstig. Besser sind robuste lange Kleidung, feste Schuhe, Regenschutz und trockene Wechselwäsche.

Nasse Füße, Blasen oder durchnässte Kleidung machen einen Kurs schnell unangenehm. Trockene Socken und Wechselwäsche für die Heimfahrt bringen mehr Nutzen als Ausrüstungsteile, die nur mitgenommen werden, weil sie nach Survival aussehen.

Eine einfache Luftmatratze kann bequem sein, isoliert aber häufig schlecht gegen Bodenkälte. Für eine Übernachtung draußen ist nicht nur Polsterung wichtig, sondern auch Dämmung. Deshalb ist eine geeignete Isomatte in der Regel die bessere Lösung.

Ja, wenn sie zum Kurs, zum Wetter und zum Gelände passt. Eine Hängematte braucht geeignete Befestigungspunkte und bei kühlen Nächten zusätzliche Isolation von unten. Ohne diese Isolation kann es auch bei scheinbar mildem Wetter unangenehm kalt werden.

Ein Biwacksack kann Schlafsack oder Schlafplatz gegen Wind und Spritzwasser schützen und ist sehr klein im Packmaß. Er ist aber keine vollständige Komfortlösung. Je nach Material, Wetter und Belüftung kann Kondensfeuchtigkeit entstehen.

Messer und ähnliche Werkzeuge gehören für die An- und Abreise in Rucksack oder Tasche und nicht offen oder griffbereit an den Gürtel. Bei feststehenden Messern über 12 cm Klingenlänge und bei Einhandmessern mit feststellbarer Klinge ist § 42a WaffG zu beachten.

Zusätzliche Kleidung, Reserveausrüstung, überschüssige Verpflegung oder Dinge für die Heimfahrt können dort bleiben, wenn die Fahrzeuge in der Nähe stehen. Bei Kursen, bei denen die Ausrüstung getragen werden muss, sollte vorher deutlich strenger gepackt werden.

Schlafsack und Isomatte können bei mehreren Kursen ausgeliehen werden, wenn diese Option angeboten wird. Die Leih- und Reinigungspauschale beträgt 15 Euro je Set.