- Tarp
- Wasserdichte oder stark wasserabweisende Abspannplane aus beschichtetem Gewebe. Ein Tarp wird mit Schnur, Heringen, Bäumen oder Stangen als offener Wetterschutz aufgebaut und kann je nach Aufbau als Dach, Windschutz oder einfache Schlafplatzabdeckung dienen.
- Poncho
- Weiter Regenüberwurf mit Kapuze, der über Kleidung und je nach Schnitt auch über einen kleinen Rucksack getragen wird. Viele Outdoor-Ponchos besitzen Ösen oder Druckknöpfe und können zusätzlich als kleine Abdeckung oder Not-Tarp genutzt werden.
- Poncholiner
- Leichte isolierende Decke beziehungsweise Fütterung, die ursprünglich als Ergänzung zum Poncho gedacht ist. Ein Poncholiner bietet etwas Wärmerückhalt, ist aber kein wasserdichter Regenschutz und ersetzt bei kühlen Nächten keinen passend gewählten Schlafsack.
- Biwacksack
- Schutzhülle für Schlafsack oder Schlafplatz. Ein Biwacksack reduziert Wind- und Spritzwassereinwirkung, kann je nach Material aber Kondensfeuchtigkeit sammeln. Er ersetzt keinen sauber aufgebauten Wetterschutz, kann aber bei kleinem Packmaß sinnvoll sein.
- Shelter
- Behelfsunterkunft oder einfacher Schutzbau gegen Wind, Niederschlag und Auskühlung. Ein Shelter kann aus Naturmaterialien, Tarp, Poncho, Plane oder einer Kombination daraus entstehen. Bei den Kursen an der Burg Gleichenstein werden Shelter auch aus Naturmaterialien gebaut.
- Hängematte
- Hängendes Schlafsystem zwischen zwei tragfähigen Befestigungspunkten. Für Übernachtungen reicht die Hängematte allein meist nicht aus, weil unter dem Körper Wärme durch Luftbewegung verloren geht. Je nach Temperatur braucht es zusätzliche Isolation von unten.
- Isomatte
- Schlafunterlage mit Dämmwirkung gegen Bodenkälte. Der Schlafsack wird unter dem Körper zusammengedrückt und isoliert dort nur begrenzt. Die Isomatte übernimmt deshalb einen wichtigen Teil der Wärmeisolierung zum Boden.
- R-Wert
- Wärmedurchlasswiderstand einer Isomatte. Je höher der R-Wert, desto geringer ist der Wärmeverlust zum Boden. R-Werte mehrerer Matten können addiert werden, wenn sie übereinander verwendet werden.
- Komforttemperatur
- Temperaturangabe am Schlafsack, die als sinnvollster Wert für die Auswahl gilt. Sie beschreibt den Bereich, in dem eine durchschnittlich kälteempfindlichere Person noch schlafen kann, ohne deutlich zu frieren.
- Limittemperatur
- Untere Grenze der Schlafsackangabe für eine weniger kälteempfindliche Person. Dieser Wert ist eher Reserve als Komfortbereich und sollte nicht als normale Planungstemperatur verstanden werden.
- Extremtemperatur
- Reiner Notwert der Schlafsackangabe. Er beschreibt keinen erholsamen Schlaf und ist für die Auswahl eines Schlafsacks für einen Kurs ungeeignet.
- Feststehendes Messer
- Messer mit starrer Klinge ohne Klappmechanismus. Für Arbeiten an Holz, Schnur und Material ist diese Bauart belastbarer und besser kontrollierbar als viele kleine Taschenmesser. Wichtig sind Griff, Scheide, Klingenlänge und saubere Schneide.
- Feuerstahl
- Stab aus Ferrocerium. Beim kräftigen Abstreifen werden heiße Funken erzeugt, die fein vorbereitetes, trockenes Zundermaterial entzünden können. Feuerstahl ist eine zusätzliche Zündquelle, aber kein Ersatz für Zunder, Brennmaterial oder eine einfache Feuerzeug-Lösung.