Bilder vom Realistic-Survival-Kurs in NRW 18.10.2014 - 19.10.2014
Passender Kurs
Das Training richtet sich an Anfänger aber auch an Teilnehmer mit erster Outdoor-Erfahrung: Survival-Kurs in NRW
Survival-Tipp
Nr. 44: Notunterkunft improvisieren
Weißt du schon? Auch ohne Zelt oder Tarp lässt sich ein funktionaler Wetterschutz bauen. Mit Naturmaterialien gelingt eine improvisierte Unterkunft, die Schutz vor Regen und Wind bietet.
Praxis: Nutze starke Äste als Grundgerüst. Eine schräg stehende Stange, abgestützt zwischen zwei Bäumen, bildet die Basis. Lege Äste als Dach an, darüber Laub, Reisig oder Gras. Je dicker die Schicht, desto dichter der Schutz. Achte auf die Windrichtung: Eingang nach Lee. Der Boden muss isoliert sein – mindestens 10 cm Laub oder Zweige. In Regenzeiten doppeltes Dach bauen, um Tropfen abzuleiten.
Typische Fehler: Dach zu dünn belegen, Shelter in Mulden errichten oder instabile Konstruktionen bauen. Schon ein kurzer Schauer reicht dann, um alles zu durchnässen.
Praxis-Tipp: Baue kleine Unterkünfte – sie halten Wärme besser und benötigen weniger Material.
