Bilder vom Realistic-Survival-Kurs in Sachsen 20/21.04.2013
Passender Kurs
Der Kurs richtet sich an Teilnehmer, die Survival praktisch erleben und grundlegende Techniken selbst ausprobieren möchten: Survival Training in Thüringen
Survival-Tipp
Nr. 133: Improvisierte Seile aus Naturfasern
Weißt du schon? Seile sind im Survival unverzichtbar – vom Bau von Unterkünften über Fallen bis zum Transport. Auch ohne modernes Material kannst du stabile Stricke herstellen.
Praxis: Lindenbast gilt als Klassiker: im Frühjahr löst er sich leicht aus der Rinde. Auch Brennnesselstängel liefern lange, reißfeste Fasern. Weidenrinde funktioniert, wenn sie eingeweicht wird. Fasern trocknen, bündeln und verdrehen. Zwei Stränge gegeneinander wickeln – so entsteht ein haltbares Seil. Für dickere Stricke mehrere Stränge kombinieren. Geübte Hände fertigen damit sogar Netze oder Tragriemen. Mit Speichel oder Wasser angefeuchtete Fasern lassen sich besser verarbeiten und trocknen anschließend hart aus.
Typische Fehler: Fasern zu kurz reißen oder sie nicht ausreichend trocknen. Auch ungleichmäßiges Verdrehen schwächt die Festigkeit.
Praxis-Tipp: Sammle Bast im Frühjahr und lagere ihn trocken. So hast du später sofort Material, wenn du es brauchst.
