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Survival Notnahrung aus der Natur: essbare Wildpflanzen und Tiere

Survival-Notnahrung aus der Natur von Ronny Schmidt

Drei Tage ohne Essen, und der Name einer Pflanze ist dir herzlich egal. Dann zählt nicht, ob etwas irgendwo als essbar geführt wird. Dann zählt, ob es satt macht, ob du es sicher erkennst, ob du überhaupt herankommst – und ob es dich nicht umbringt.

Genau darum geht es in „Survival-Notnahrung aus der Natur“. Dieses Buch ist kein Wildpflanzenlexikon und keine Sammlung hübscher Arten für das Bücherregal. Es geht um Notnahrung, die wirklich einen Nutzen hat: Kalorien, Eiweiß, Fett, Vitamine, oder Mineralstoffe.

Von theoretisch essbar wird niemand satt

Viele Bücher beantworten vor allem die Frage, wie eine Pflanze heißt. In einer echten Notlage reicht das nicht. Dein Magen will wissen, ob der Fund Energie bringt, ob sich der Aufwand lohnt und ob du dir damit nicht mehr schadest als hilfst. Eine Wurzel, die mehr Kraft beim Ausgraben kostet, als sie zurückgibt, ist keine gute Notnahrung. Ein Strauch ohne Beeren hilft dir auch nicht, nur weil er im Sommer brauchbar wäre.

Deshalb stehen in diesem Buch nicht möglichst viele Arten, sondern die richtigen. 54 Pflanzen und 20 Tiergruppen, ausgewählt nach praktischem Nutzen. Samen, Nüsse, Früchte, Wurzeln, Knollen, brauchbares Grün – und dazu tierische Notnahrung, die realistischer ist als der Traum vom erlegten Hirsch: Insekten, Larven, Schnecken, kleine Fische, Krebse, Eier und Kleintiere.

Wenige richtige Dinge sicher beherrschen

In einer richtig beschissenen Situation gewinnt nicht der mit dem dicksten Wissen. Es gewinnt der, der die wenigen richtigen Dinge sicher beherrscht. Wer bei Hunger, Kälte und Druck noch erkennt, was brauchbar ist und was besser stehen bleibt, hat mehr davon als von hundert Arten, die er sich im Ernstfall ohnehin nicht merkt.

Jeder Eintrag ist deshalb auf schnelle Einschätzung gebaut: erkennen, Fundort prüfen, nutzbaren Teil wählen, beste Zeit beachten, Warnungen ernst nehmen und typische Fehler vermeiden. Das Buch ersetzt keine sichere Bestimmung vor Ort und keinen klaren Kopf. Es soll den Blick schärfen. Denn Hunger ist gefährlich. Eine falsch bestimmte Pflanze oder ein verdorbenes Tier ist gefährlicher.

„Survival-Notnahrung aus der Natur“ hat 160 Seiten, 54 Pflanzen und 20 Tiergruppen. Geschrieben für Menschen, die draußen nicht alles wissen müssen, sondern das Richtige.


Passender Kurs

In der Kursübersicht finden Sie alle Survival Trainings von Team-Survival: Kursübersicht von Team-Survival

Survival-Tipp

Nr. 196: Improvisierte Fackeln

Weißt du schon? Fackeln sind einfache Licht- und Signalquellen, die sich fast überall herstellen lassen.

Praxis: Einen stabilen Stock mit Stoffstreifen umwickeln, mit Fett, Öl oder Harz tränken. Alternativ Harzstücke direkt am Stock befestigen und anzünden. Für längere Brenndauer mehrere Schichten auftragen. Fackeln dienen nicht nur zur Beleuchtung, sondern auch zum Abschrecken von Tieren. Wichtig: Abstand zu Gesicht und Kleidung halten. Eine brennende Fackel kann 30–60 Minuten nutzbar sein.

Typische Fehler: Stoff zu locker wickeln, ungeeignetes Material wählen oder Flamme unbeaufsichtigt lassen. Folge: schneller Brand oder Verletzungen.

Praxis-Tipp: Halte ein kleines Harzstück im Set – ideal zum Starten und für Fackeln.