Outdoor-Bekleidung für Kinder: Tipps für den perfekten Schutz

Zusammenfassung

Darüber diskutieren die Nutzer: Die Suche nach der idealen Outdoor-Bekleidung für Kinder steht im Mittelpunkt der Diskussion. Die Teilnehmer teilen ihre Erfahrungen mit verschiedenen Marken und Materialien, wobei Softshelljacken von Vaude und Decathlon häufig empfohlen werden. Ein zentrales Thema ist das Zwiebelprinzip, das sich als effektiv erwiesen hat, um wechselhaftem Wetter zu trotzen. Zudem wird die Bedeutung von praktischen Taschen hervorgehoben, da Kinder oft kleine Schätze sammeln. Robustheit und Flexibilität der Kleidung sind ebenfalls entscheidend, um den Anforderungen aktiver Kinder gerecht zu werden.
  • Hallo zusammen,

    ich suche nach Empfehlungen für die optimale Outdoor-Bekleidung für Kinder. Besonders wichtig sind mir dabei Aspekte wie Wetterschutz, Atmungsaktivität und Bewegungsfreiheit. Welche Materialien oder Marken habt ihr für Ausflüge in den Wald oder bei wechselhaftem Wetter für eure Kinder ausprobiert? Gibt es spezielle Tipps oder Tricks, um sicherzustellen, dass die Kleinen immer gut geschützt sind, ohne sich unwohl zu fühlen?

    Freue mich auf eure Erfahrungen und Ratschläge!

    Viele Grüße,
    OutdoorMike

  • Also ich hab bei meinen Kids mit Softshelljacken von Vaude und Decathlon (Quechua) ganz gute Erfahrungen gemacht, die Dinger sind halbwegs wasserdicht, aber schwitzen drin hält sich noch im Rahmen. Bin mir da allerdings selbst oft unsicher, ob die Jacke warm genug ist, oder ob ich was drunter ziehen muss... Zwiebelprinzip klappt bei uns meistens.

    Was ich mega praktisch finde: abknöpfbare Kapuzen und möglichst lange Ärmel, weil die Kleinen ja ständig wachsen 🙈 Aber wie macht ihr das eigentlich mit den Hosen? Lieber Latzhose oder reicht euch was normales mit Gummizug?

  • Auf was ich bei der Outdoor-Kleidung für Kinder immer achte sind die Taschen – ehrlich, je mehr, desto besser. Die Kids sammeln ja auf jedem Meter irgendeinen Schatz: Stöcke, Steine, halbe Borke... Irgendwann hängt alles in den Hosentaschen. Mir ist auch aufgefallen, dass abgerundete Bündchen an Ärmeln und Hosenbeinen das Dreck- und Wasserproblem echt abmildern. Regen läuft dann nicht sofort rein, und Zecken scheinen auch weniger Zugang zu finden.

  • Also bei meinen Chaoskindern ist das Zwiebelprinzip auch das Einzige, was halbwegs funktioniert – alles andere zieht eh nach 10 Minuten wieder aus oder hängt im Baum. 😅 Bei den Hosen hab ich festgestellt, dass Latzhosen aus dünnem Softshell oder einfach nur mit verstärkten Knien viel verzeihen… die rutschen nicht und der Rücken bleibt halbwegs trocken, falls es mal wieder auf dem Hintern durch den Matsch geht. Ist jetzt vielleicht ne blöde Frage, aber gibt’s eigentlich Marken, die ordentliche Reißverschlüsse verbauen? Bei uns gehen die ständig kaputt, und Klett nervt tierisch, weil da immer Moos oder Sand klebt.

  • Ich schiebe mal direkt meine Beobachtungen rein, weil ich mit zwei Wildfängen dauernd draußen unterwegs bin – egal ob Regen, Matsch oder Schnee, irgendwas ist immer nass… Also was bei uns über die Jahre tatsächlich besser läuft als erwartet: Alles, was robust UND flexibel ist, gewinnt. Mit billigen Sachen kannst du Glück haben, aber oft geben die halt zu schnell auf.

    Bei Jacken hab ich, ehrlich gesagt, schon alles durch. Softshell reicht bei uns meistens bis so +5 Grad, alles darunter wird mit Fleece oder Wolle untendrunter kombiniert (Zwiebelprinzip, eh klar). Und: Ich schwöre auf Jacken mit diesen verstellbaren Klettbündchen – die kann man halbwegs dicht machen, dann läuft nicht jeder Tropfen gleich den Ärmel rein. Aber wie LoneSurvivor schon sagt: Klett kann nerven, wenn da Zeug drin klebt. Wir haben mit Reißverschlüssen von Jack Wolfskin und Trollkids halbwegs Glück gehabt – die gehen selten kaputt und lassen sich auch von Kindern mit nassen Fingern bedienen. Bei Decathlon hatte ich schon beide Extreme… mal hält’s, mal gibt’s nach kurzer Zeit den Geist auf.

    Bei Hosen bin ich irgendwann komplett auf Latzhosen umgestiegen. Die normalen Bundhosen haben bei uns IMMER irgendwo reingeregnet, und alles war nass, sobald im Wald mal wieder ein Bach interessanter war als der Weg. Latzhosen aus Softshell mit Verstärkung an Knien und Po gehen erstaunlich lange. Und wenn’s kalt ist, kommt drunter ne Wollstrumpfhose oder so ne Merino-Leggings. Wichtig: Reflektoren dran! Man glaubt nicht, wie schnell man die im Unterholz aus den Augen verliert, ich sprech aus Erfahrung…

    Abknöpfbare Kapuzen und viele Taschen sind Gold wert! Und ich schau immer, dass die Sachen in der WaMa nicht direkt aufgeben – also keine Membran-Klamotten, die nach drei Wäschen durch sind. Lieber wasnehmen, was ein paar Stündchen im Trockner abkann.

    Ach ja, was ich jedem rate: Ne zweite Garnitur im Auto oder Rucksack. Es passiert einfach, dass ein kompletter Satz durch ist. Und dann willst du keinen frierenden Zwerg dabeihaben, der partout nicht mehr weiterlaufen will. Also, was sind eure Geheimtricks, wenn die Kids so richtig eingesaut sind? Habt ihr ne bestimmte Marke, mit der ihr durchweg zufrieden seid?

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