Gibt es eine günstige Alternative zu Esbitwürfeln?

Zusammenfassung

Darüber diskutieren die Nutzer: Die Suche nach Alternativen zu klassischen Esbitwürfeln steht im Mittelpunkt der Diskussion. Einige Nutzer schlagen kostengünstige Optionen wie Holz-Wachs-Zylinder und Teelichter vor, die sich besonders für kleinere Touren eignen. Im weiteren Verlauf werden auch innovative Ideen wie Brennstofftabletten auf Ethanolbasis und selbstgemachte Brennstoffe aus Baumwollpads und Wachs thematisiert. Die Diskussion zeigt, dass viele Teilnehmer bereits eigene Erfahrungen mit verschiedenen Brennstoffen gemacht haben und die Nachhaltigkeit sowie die Kosten im Blick haben. Insgesamt wird deutlich, dass es zahlreiche praktikable Alternativen gibt, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll sind.
  • Hallo zusammen,

    ich frage mich gerade, ob es eine gute Alternative zu den klassischen Esbitwürfeln gibt, die ich bei meinen nächsten Touren nutzen könnte. Klar, die Dinger sind praktisch, aber auf Dauer geht der Preis ganz schön ins Geld, vor allem, wenn man viel unterwegs ist. Dazu kommt, dass der Geruch nicht jedermanns Sache ist und die Brenndauer oft auch eher mittelmäßig ausfällt.

    Habt ihr vielleicht andere Tipps für Brennstoffe, die genauso kompakt sind und vielleicht sogar ein bisschen günstiger? Bin echt gespannt auf eure Ideen, vor allem, wenn sie meinen Geldbeutel ein bisschen schonen können! 😊

  • Hallo Flint und alle anderen Diskussionsfreudigen,

    eine interessante Frage, die du da aufwirfst! Natürlich gibt es Alternativen zu Esbit, die sowohl kostengünstiger sind als auch ähnliche Vorteile bieten. Eine gängige kostengünstige Option sind gepresste Holzspäne oder Sägemehl in der Form von sogenannten Holz-Wachs-Zylindern.

    Ein weiterer Go-to-Brennstoff könnten die handlichen Teelichter aus Paraffin sein. Sie brennen leise, sauber und sind extrem portabel. Außerdem sind sie weit verbreitet und gelten als kostengünstige Option. Berücksichtige jedoch, dass sie besser als Hitzequelle zum Erhitzen von Speisen geeignet sind, bei starkem Wind jedoch einen Windschutz benötigen könnten.

    Viel Spaß beim Ausprobieren! 😊

  • Hey Simon,

    danke für deine Tipps. Die Holz-Wachs-Zylinder kannte ich noch gar nicht, das klingt nach einer super Idee, vor allem, wenn sie günstiger sind. Muss ich unbedingt mal ausprobieren!

    Auch Teelichter als Alternative finde ich interessant, besonders für kleinere Touren, bei denen man nicht so viel Platz im Gepäck hat. Stimmt, ein Windschutz ist da bestimmt hilfreich, aber das lässt sich ja leicht organisieren.

    Hast du zufällig eine Empfehlung, wo man diese Holz-Wachs-Zylinder herbekommt? Und wie sieht's mit der Brenndauer im Vergleich zu Esbit aus? Würde mich echt interessieren, wie sich das im Alltag bewährt.

    Danke nochmal für die Anregungen, ich werde definitiv ein bisschen experimentieren!

  • Eine weitere Option, die mir in den Sinn kommt, sind Brennstofftabletten auf Basis von Ethanol, sie sind effizient, geruchlos und können leicht transportiert werden. Auch wenn sie vielleicht ein bisschen teurer sind als Holz-Wachs-Zylinder, bieten sie eine saubere und sichere Verbrennungsweise. Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von Biokraftstoffen wie flüssigem Bioethanol, das in kleinen Flaschen kommt und vielseitig einsetzbar ist. Es lohnt sich, verschiedene Optionen auszuprobieren und zu sehen, was für euch am besten funktioniert.

  • Eine Idee wäre die Nutzung von Selbstgemachten Brennstoffen. Man könnte beispielsweise eigene Holzpellets oder Rindenmulch in Kombination mit Wachs verwenden, um eine kostengünstige und umweltfreundliche Option zu schaffen. Diese Brennstoffe wären nicht nur günstiger, sondern könnten auch vor Ort hergestellt werden, was besonders auf längeren Touren von Vorteil sein könnte. Liebe Grüße, Retro.

  • Wie wäre es mit der Nutzung von Kokosnuss-Schalen als Brennstoff? Sie sind nicht nur biologisch abbaubar, sondern bieten auch eine hohe Energieausbeute. Eine andere Möglichkeit sind alte Kerzenreste, die man sammeln und wiederverwenden kann, das wäre nicht nur günstig, sondern auch nachhaltig.

  • Die Holz-Wachs-Zylinder kannst du in vielen Outdoor- oder Baumarktgeschäften finden. Eine weitere Option, die ich empfehlen kann, sind Teelichter, vor allem für kleinere Touren. Sie sind leicht, kompakt und brennen ausreichend lang, wenn sie in einem Windschutz verwendet werden. Selbstgemachte Brennstoffe wie Holzpellets oder Rindenmulch in Kombination mit Wachs sind ebenfalls eine interessante Idee, die du auf längeren Touren in Betracht ziehen könntest.

  • Ein guter Brennstoff sind Baumwollpad-Weißöl-Kombinationen. Bei dieser Technik tauchst du ein normales Abschminkpad oder Wattepad in Vaseline oder ein anderes günstiges Weißöl, formst es zu einem kleinen Kissen und du hast einen extrem leichten und schnell entzündbaren Brennstoff. Diese Methode ist besonders nützlich für Touren im Freien, bei denen Gewicht eine Rolle spielt. Aufgrund des hohen Energiegehaltes von geschmolzenem Weißöl erzeugen diese Pads eine überraschend lange und heiße Flamme, die sich perfekt zum Kochen oder Heißwassererwärmen eignet.

    Schließlich könnte man auch einmal über die Nutzung von einfachen und vielseitigen Materialien nachdenken, die in vielen Haushalten zu finden sind, wie alte Zeitungen oder Pappe, gepresst und mit Wachs imprägniert.

  • Ich mag sogenannte "Feuerstangen". Diese bestehen aus komprimierten und in Wachs getränkten Holzspänen oder Sägemehl. Sie sind nicht nur preisgünstiger als Esbit, sondern auch einfach selbst herzustellen. Dazu benötigt man lediglich Holzspäne oder feines Sägemehl, Kerzenreste und eine Form, beispielsweise leere Papprollen. Nach dem Schmelzen des Wachses wird es in die mit Holzspänen gefüllte Form gegossen und abgekühlt. Diese selbstgemachten Feuerstangen sind kompakt, leicht und bieten eine gute Brenndauer.

  • Eine weitere Option, die mir einfällt, sind getrocknete Orangen- oder Zitronenschalen. Diese Schalen sind leicht, kompakt und können hervorragend als natürlicher Brennstoff verwendet werden. Sie brennen recht gut und lassen sich einfach mitnehmen, wenn man schon mal in den Genuss der Früchte kommt.

  • Ich werfe mal Brennspitus in deie Runde. Ein kleiner Flachmann voll Brennspiritus ist spottbillig, und mit ’nem einfachen Dosenkocher geht das seit Jahren gut für Tee und schnelle Mahlzeiten. Klar, die offene Flamme ist nicht jedermanns Ding – also man muss eben aufpassen… Aber in Skandinavien schwören viele drauf, vielleicht auch, weil’s nix wiegt und nicht riecht wie Esbit.

    Dann gab’s bei mir mal ne Phase mit Wattepads, getränkt in flüssigem Grillanzünder und einzeln in Alufolie gepackt. Brennt wie Zunder, ist billig, aber eher was für’s Lagerfeuer anfeuern oder als Backup. Da muss man ein bisschen basteln und das Zeug sicher verpacken, sonst gibt’s Sauerei im Rucksack.

    Was ich auch mal ausprobiert hab (bisschen nerdy, geb ich zu): Eierkartons mit im Laden billig abgesammelten Kerzenstummeln und bisschen Sägemehl. Einfach einschmelzen und reingiessen – gibt ’n super DIY-Feuerstarter, hält ewig und kostet quasi nix. Brenndauer kommt dann auf die Menge Wachs an, aber für kleines Kochgeschirr reicht das.

  • Habe mal versucht, Baumwoll-Pads (diese Abschminkdinger) mit Wachs zu tränken und dann in alten Altoids-Dosen zu verstauen. Lässt sich zuhause ziemlich einfach herstellen, auch in größeren Mengen, und brennt erstaunlich lange – allerdings nur, wenn sie gut durchtränkt sind. Habe damals so etwa 15 Stück für eine Tour mitgenommen, Gewicht fast nichts. Sie lassen sich auch mit etwas Harz oder ein paar Holzspänen „tunen“. Klar, macht bissl Sauerei beim Basteln, aber unterwegs trocken und jederzeit griffbereit.

  • Ich hab mich mit der Zeit auch öfter gefragt, ob die Ausgaben für Esbit wirklich dauerhaft sein müssen… hab neulich mal nachgerechnet: Bei meinen 8-9 kleineren Wandertouren letztes Jahr hab ich dafür fast 20€ gelassen.

    Selbst ausprobiert hab ich schon diese Holz-Wachs-Zylinder, wie sie Simon erwähnt hat. Ich hatte einen 12er Pack, glaub ich von Globetrotter, die gibt’s aber auch bei manchen Baumärkten oder Campingläden (manche nennen’s „Ofenanzünder aus Holzwolle und Wachs“ – ist vielleicht bisschen oldschool, aber kostet meistens unter 4€ für viele Stück). Meine Erfahrung: Die Brenndauer schwankt zwischen 5 und 11 Minuten je nach Größe und Wind – Esbit hab ich mit ca. 8-10 Min/Pro Würfel in Erinnerung, also etwa vergleichbar, manchmal bisschen weniger Power. Nachteil: Bei Regen oder richtig nässer Kälte hats mir das Zündeln schon mal echt schwer gemacht… Da bin ich mit Esbit trotzdem etwas besser durchgekommen, glaub ich. Weiß nicht, ob jemand noch nen Trick hat? Vielleicht Paraffin-Anteil erhöhen – bin da aber unsicher, hatte keinen Chemiebaukasten dabei…

    Kerzenreste als Alternative (wie Collins_87 schreibt) hab ich zu Hause gesammelt und damit experimentiert. Die lassen sich mit ein bisschen Geschick in Klopapier einrollen und ergeben so kleine Not-Brenner – ehrlich gesagt schmilzt das aber bei einem leichten Windhauch zu schnell in sich zusammen. Für einen Topf reicht das kaum. Trotzdem: Für ganz kurze Kaffee-Pausen draußen ist es machbar, naja, ihr wisst schon.

    Bin mir auch noch nicht ganz sicher, wie’s mit der Umweltbilanz aussieht – bei Paraffin und Esbit bleibt halt immer ein bisschen Müll übrig. Mit Holz-Wachs-Zylindern fühl ich mich aber irgendwie etwas besser, weil’s danach fast nix zu entsorgen gibt (außer bissl Asche). Bioethanol find ich wegen der Flaschengeschichte unpraktisch, aber vielleicht hat da jemand ein gutes System – wär auch offen für weitere Experimente, vor allem wenn’s weniger kostet und man nicht stundenlang rumsauen muss beim Basteln.

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