Nahrungsmittelanbau im Winter für Selbstversorgung

Zusammenfassung

Darüber diskutieren die Nutzer: Im Forum dreht sich die Diskussion um die Möglichkeiten der Selbstversorgung im Winter, insbesondere durch Indoor-Gardening. Zu Beginn äußert ein Nutzer seine Neugier und fragt nach geeigneten Pflanzen für den Anbau in der kalten Jahreszeit. In den mittleren Beiträgen berichten andere von ihren Erfahrungen mit Sprossen und dem Einsatz von Mini-Gewächshäusern, wobei einige Herausforderungen wie Lichtmangel und Pflegeaufwand thematisiert werden. Später wird die Idee aufgegriffen, auch im Freien nach Lösungen zu suchen, um essbare Pflanzen im Winter anzubauen, was die Diskussion um alternative Anbaumethoden erweitert.
  • Hey Community,

    ich hoffe, es geht euch allen gut! Ich habe mich in letzter Zeit damit beschäftigt, wie man auch im Winter Selbstversorgung machen kann kann. Genauer gesagt geht es um Indoor-Gardening.

    Hier mal meine Fragen an euch:
    Wie haltet ihr es mit dem Anbau von Lebensmitteln in den kalten Monaten?
    Welche Pflanzen eigenen sich besonders gut für drinnen, wenn draußen alles gefroren ist?
    Lichtverhältnisse sind ja ein großes Thema – nutzt ihr spezielle Lampen oder reicht euch das normale Tageslicht?

    Vielleicht hat ja jemand von euch schon Erfahrung mit Hydrokultur oder vertikalen Gärten gemacht? Find ich mega spannend, kann mir aber nicht so richtig vorstellen, wie aufwendig das ist.

    Würde mich freuen, eure Tipps und Tricks zu hören. Und ganz ehrlich: Schon mal von jemandem gehört, dass das wirklich langfristig klappt?

    Freue mich auf den Austausch mit euch! 🌱

    Cheers,
    Kleever

  • Ich hab mal einen Versuch mit Sprossen gemacht, also so Kram wie Alfalfa, Radieschen oder Brokkoli – geht ziemlich easy auf der Fensterbank, braucht kaum Platz und wächst schnell. Ein bisschen nervig ist halt, dass man das Glas täglich spülen muss, sonst fängt’s an zu müffeln... Meine Ausbeute war jetzt nicht riesig, aber fürs Brot oder Salat hat’s gereicht.

  • Ich hab letzten Winter mal einen Versuch mit Mini-Gewächshaus und LED-Panels im Keller gestartet, weil Balkon und Garten halt kein Thema waren bei -10 Grad. Ernüchterung: Salat und Spinat ging ganz gut, aber Tomaten und Paprika waren echt ein Krampf – zu wenig Licht, auch wenn auf der Packung stand „extra hell“. Hatte so ein Billig-Panel ausm Baumarkt, das bringt’s wohl nicht. Wenn’s kein richtig südlich ausgerichtetes Fenster gibt, würd ich tatsächlich mal in bessere LEDs investieren. Hab beim Nachbarn so ein Mars Hydro-Teil gesehen, dsa bringt wohl ordentlich was (kostet aber auch). Eine Freundin nutzt einen alten Umzugskarton mit Alufolie als „Lichtschrank“ – sieht nach Bastelstunde aus, funzt aber überraschend gut für Radieschen.

    Was richtig easy klappt, sind tatsächlich Sprossen (wie Ole sagt) und Microgreens. Da reicht oft schon ein sonniges Fensterbrett. Bei mir haben Erbsen-Microgreens und Senf-Sprossen funktioniert, sogar im Januar. Klar, davon wirste nicht satt, aber man hat wenigstens frische Vitamine. Irgendwann steht überall so ne kleine Schale rum, sieht aus wie experimenteller Kräutergarten.

    Zur Hydrokultur: Hatte letztes Jahr so ein Starterset mit Substrat und Nährlösung (Marke hab ich vergessen, das billige vom Discounter jedenfalls). Zusammenbauen war simpel, aber die Reinigung nervt – und die Pumpe macht leise, aber konstantes Surren. Hatte aber nach ca. 6 Wochen echt ziemlich dichten Schnittlauch und Basilikum. Das Frickelige: Die Wasserwerte checken, vor allem Kalkgehalt, sonst sterben dir die Wurzeln ab. Unterm Strich: Machbar, aber Aufwand höher als gedacht, vor allem, wenn man mehr als eine Box betreibt.

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