Stromausfall über Wochen – wie realistisch ist das?

  • Hallo Leute,

    ich frage mich in letzter Zeit immer öfter, wie realistisch ein längerer Stromausfall bei uns eigentlich ist. Klar, meistens läuft alles problemlos, aber wir hängen mit unserem kompletten Alltag am Strom. Wenn der mal länger weg wäre, stünde plötzlich alles still: kein Licht, keine Heizung, keine Tankstellen, keine Bankautomaten. Schon nach ein paar Tagen würden Lebensmittel knapp und die Stimmung in der Gesellschaft wahrscheinlich ziemlich kippen.

    Ich schwanke oft zwischen „wird schon nicht passieren“ und dem Gedanken, dass man sich genau auf so etwas vorbereiten sollte. Man liest ja immer wieder, dass ein flächendeckender Ausfall nicht ausgeschlossen ist, und selbst wenn er nur regional passiert, hätte das genug Folgen.

    Mich interessiert, wie ihr das einschätzt. Haltet ihr so ein Szenario für realistisch oder eher für Panikmache? Und bereitet ihr euch persönlich darauf vor oder lasst ihr das Thema links liegen, weil man ohnehin nicht alles absichern kann? Für mich bleibt auch die Frage, was am Ende die größere Gefahr wäre: die fehlende Technik oder das Verhalten der Menschen, wenn nichts mehr funktioniert.

    Dankeschön

  • Ehrlich gesagt, ich glaub nicht mal, dass das so weit hergeholt ist mit längerem Stromausfall. Es reicht ja schon, wenn irgendwo was schiefgeht, Sabotage, Naturkatastrophe... oder aber auch einfach Verkettung blöder Umstände, das Netz ist ja ziemlich komplex. Was mich am meisten umtreibt: Die meisten verlassen sich total drauf, dass eh immer alles läuft. Wenn’s dann wirklich mal ausfällt, sind viele mega überrascht, wie schnell nix mehr geht... und was das mit der Stimmung macht, hast du ja schon angesprochen.

  • Mir geht das Thema ehrlich gesagt auch nicht aus dem Kopf – gerade weil unser Stromnetz zwar modern ist, aber eben auch ziemlich verwoben. Ich hab mal 2021 einen regionalen Blackout erlebt, da merkst du plötzlich, wie abhängig alles ist: kein warmes Wasser, Notruf nur zeitweise, selbst die Nachbarn standen doof da, weil keiner mehr wusste, was tun. Wenn ich so nachdenke, das große Risiko ist für mich nicht mal die Naturgewalt oder Sabotage, sondern wie schnell Chaos aus kleinen Fehlern entstehen kann und wie wenig vorbereitet die Leute oft sind… der Mensch selbst als Unsicherheitsfaktor.

    Frage mich immer wieder: Was wäre für euch der Moment, wo ihr sagt, jetzt muss ich wirklich aktiv werden und Vorräte/Lösungen suchen – gibt’s da bei euch so einen Auslöser oder macht ihr das einfach nach Gefühl?

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