Die besten Wanderwege in Europa: Geheimtipps und Klassiker

Zusammenfassung

Darüber diskutieren die Nutzer: Die Suche nach außergewöhnlichen Wanderwegen in Europa steht im Mittelpunkt der Diskussion. Während einige Teilnehmer den GR221 auf Mallorca und den Rota Vicentina in Portugal loben, heben andere weniger bekannte Routen in Osteuropa hervor, wie den Karpatenbogen in Rumänien oder die Hohen Tatra in der Slowakei. Auch der Padjelantaleden in Schweden wird als eindrucksvolles Ziel beschrieben, das durch seine raue Natur besticht. Zudem wird der Sentiero delle Orobie in Norditalien als oft übersehene, aber lohnenswerte Wanderung empfohlen, während der West Highland Way in Schottland als klassischer, aber dennoch beeindruckender Pfad erwähnt wird.
  • Hallo Community,

    ich hoffe, ihr seid alle bereit für spannende Reiseideen! 🌍 Ich plane meine nächste Wanderabenteuer in Europa und bin auf der Suche nach den besten Wanderwegen. Welche versteckten Pfade oder klassischen Routen würdet ihr empfehlen? Besonders interessieren mich weniger bekannte Wege, die eine atemberaubende Aussicht bieten oder eine besondere Geschichte erzählen. Egal ob Küstenlinien, Bergpfade oder dichte Wälder, ich freue mich über jeden Tipp!

    Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und Ratschläge.

    Viele Grüße,
    Anna

  • Mich hat der GR221 auf Mallorca echt gepackt, da denkt man erst nur an Strände, aber die Serra de Tramuntana hat‘s in sich. Die Strecke von Valldemossa nach Deià fand ich besonders krass: alte Trockenmauern, Zikaden, und an einer Stelle hockte plötzlich eine Ziege mitten auf dem Weg... Nicht so voll wie andere Klassiker, aber trotzdem grandiose Panoramen aufs Meer. Wer mal was anderes will als Alpen oder Schwarzwald, sollte sich das anschauen.

  • Bin mir selbst nicht ganz sicher, ob das ein Geheimtipp ist, aber ich fand den Rota Vicentina in Portugal extrem cool. Geht teilweise direkt an den Klippen der Atlantikküste entlang, ab und zu läuft man durch winzige Dörfer, in denen mittags gar nichts los ist... Das Licht und die Einsamkeit waren echt besonders, vor allem außerhalb der Saison, dann begegnet man kaum jemanden. Würde aber raten, festen Sonnenschutz mitzunehmen, das hab ich beim ersten Mal krass unterschätzt.

  • Ganz ehrlich, ich finde, die Fernwanderwege in Osteuropa bekommen meistens viel zu wenig Aufmerksamkeit. Gerade der Karpatenbogen in Rumänien oder die Hohen Tatra in der Slowakei bieten mega abwechslungsreiche Landschaften, wilde Zeltmöglichkeiten (da ist Wildcampen teilweise noch echt easy…) und man trifft kaum andere Wanderer, zumindest abseits der Hauptsaison. Wer Abenteuer statt Infrastruktur sucht, könnte sich z.B. mal den „Roten Weg“ durchs Apuseni-Gebirge anschauen, ist nicht unbedingt top ausgeschildert, aber mit ein bisschen Eigeninitiative und Kartenmaterial eine super Erfahrung.

  • Ich hab vor zwei Jahren einen Abschnitt des Padjelantaleden (Schweden) gemacht – echt beeindruckend, wie rau und leise das da alles ist. Klar, das Wetter kann da richtig fies kippen, und Komfort darf man nicht erwarten, aber das macht’s halt besonders... Diese Mischung aus Einsamkeit und wirklich intakter Natur ist selten geworden.

  • Mich reizt ja schon länger der Sentiero delle Orobie in Norditalien. Wird oft übersehen, weil alle immer gleich an den Gardasee oder in die Dolomiten wollen. Dabei sind die Bergamasker Alpen echt wild, steinig, relativ leer und – zumindest auf manchen Abschnitten – ziemlich fordernd. Die Berghütten oben sind meistens noch recht urig, also nix mit „Hotel-Feeling“ und so, eher Vino und Polenta mit Locals am Holztisch.

    Für Flachland-Fans ist das Wattenmeer in Norddeutschland/Egmont an der dänischen Grenze überraschend cool, besonders mit einer geführten Wattwanderung zu den Halligen oder nach Neuwerk. Klar, ist ein ganz anderer Vibe als Alpen oder Pyrenäen – aber das Wechselspiel von Wind, Wolken und Gezeiten macht das irgendwie magisch. Musste mal bei aufkommender Flut mit Gummistiefeln echt rennen… naja, ihr wisst schon, Nordsee halt 😅

    Was ich noch auf der Wunschliste habe, ist der Fishermen’s Trail in Südportugal (Rota Vicentina, ja, aber noch spezieller – diese Etappe mit den blauen Markierungen, direkt im Sand an den Steilklippen lang). Und im Südosten Europas wäre der Peaks of the Balkans Trail (Kosovo/Albanien/Montenegro) was… da gibt’s immer wieder Berichte, dass die Einheimischen die Wanderer auf nen Rakija einladen und der Weg mal eben von Hirten umgeleitet wird, wenn Wetter oder Tiere gerade nicht mitspielen.

  • Ich werf mal den West Highland Way in Schottland in den Ring – vielleicht jetzt kein totaler Geheimtipp, aber vom Mix aus Stimmung, Geschichte und Landschaft schon richtig besonders. Bin nicht sicher, ob das für dich zu „klassisch“ ist, Anna? Aber selbst abseits der „Touristenzeiten“ läuft man da oft richtig einsam zwischen Moor, Lochs und den Hügelchen rum... Hab nur irgendwann gemerkt, dass gutes Mückenspray dort fast überlebenswichtig ist – die Midges sind echt fies.

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