Eigenanbau im Krisenfall: Gartentipps für Selbstversorger

Zusammenfassung

In der Diskussion über den Eigenanbau im Krisenfall teilen die Teilnehmer zahlreiche Tipps und Erfahrungen zur Selbstversorgung. Ein zentraler Punkt ist die Flexibilität beim Gärtnern, da nicht immer alles nach Plan verläuft und ein gewisses Maß an Experimentierfreude gefordert ist. Viele empfehlen, neben traditionellen Pflanzen wie Kartoffeln auch Exoten und alte Sorten anzubauen, um die Vielfalt zu erhöhen und die Ernte zu sichern. Die Integration von Hühnern wird als besonders vorteilhaft hervorgehoben, da sie nicht nur Eier liefern, sondern auch zur Unkrautbekämpfung und Bodenverbesserung beitragen. Zudem wird die Bedeutung einer guten Bodenbeschaffenheit und der Einsatz von natürlichen Düngemitteln betont, um gesunde Pflanzen zu fördern. Schließlich wird auch auf die Notwendigkeit hingewiesen, Saatgut zu lagern und eigene Vorräte anzulegen, um in Krisenzeiten unabhängig zu bleiben.
  • Mir ist Nicht nur ernten und futtern, sondern auch ein Auge darauf haben, dass man von den besten Pflanzen Saatgut abnimmt und lagert – gerade die alten Sorten, die hier schon erwähnt wurden, sind oft samenfest, sprich: Da kann man nächstes Jahr wieder von vorne loslegen, ohne im Supermarkt nach neuem Saatgut zu suchen.

    Ich hab mal aus’ner Not heraus Radieschen einfach blühen lassen, war zwar optisch eher so „wilder Urwald“, aber das Saatgut hat super gehalten. Lagert ihr eure Samen irgendwie besonders? Ich hatte die mal in alten Filmdosen… war so mittel, ehrlich gesagt 😅

  • Bei mir hats mit Knoblauch ziemlich gut geklappt, selbst im eher schattigen Teil vom Garten. Der ist pflegeleicht, kommt mit wenig Wasser aus und stört sich auch nicht an etwas Wildwuchs um sich rum – im Gegenteil, so bleibt der Boden bissl lockerer. Ist jetzt vielleicht ne blöde Frage, aber wie lagert ihr eure Vorräte über längere Zeit ohne Keller? Ich häng da immer noch, weil nicht alles hält ewig, egal wie gut man's trocknet. 🧅

    Habt ihr schon mal getestet, wie viel man wirklich an Kalorien im eigenen Garten pro Jahr erwirtschaften kann – also so richtig gerechnet? Würd mich mal interessieren, ob jemand da Erfahrungswerte hat…

  • Bin immer wieder überrascht, wie viel im Garten einfach so „von selbst“ wächst, wenn man nicht alles kontrollieren will. Gerade im Krisenmodus: Warum nicht auch auf Wildkräuter setzen? Giersch, Brennnessel, Löwenzahn – alles essbar, wächst fast überall, und braucht null Pflege (außer dass man aufpassen muss, dass sie nicht alles überwuchern). Nicht hübsch, aber haltbar, wenn man sie trocknet oder fermentiert. 🌱

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!