Ausrüstung für den Notfall (zu Hause)

  • Es gibt hier ja schon die Diskussion zu INCH und BOB. Nehmen wir jetzt aber mal den umgekehrten Fall und gehen davon aus, ich bin für längere Zeit zu Hause auf mich allein gestellt. Was brauche ich alles für einen Ernstfall, in dem ich nicht auf ein funktionierendes ziviles System bauen kann. Ich hab hier zum Beispiel folgenden Artikel gefunden: https://www.meisterbob.de/notstromaggregat-test/


    Braucht man sowas als Privatperson? oder haltet ihr solche Szenarien grundsätzlich eher für unrealistisch?


    Bin gespannt auf eure Antworten

  • das szenario halte ich für völlig unrealistisch weil es es ja deutschland/europaweit zu einem ausfall kommen müsste sonst könnte man ja die wohnung verlassen und in ein anderes zivilisiertes land auswandern


    aber die frage nach autarkie ist natürlich sinnvoll sei es für die laube oder aber die eigene hütte irgendwo abseits der versorgungssysteme


    entfernt natürlich auch bezogen auf leute die in ihren fahrzeugen länger wohnen


    also die themen: (ab)wasser, energie (storm, wärme, isolation, lüftung), nahrung/essen (selbstanbau), sicherheit (gebäude,brandbekämpfung/ andere umweltkatastrophen)/verteitigung - worstcase: luft zum atmen (filter aufbereitung etc. ala biosphäre 2)


    wenn es doch um etwas abwegige szenarien gehen sollte : man kann sich ja auch inzwischen in deutschland in solche bunkenanlagen einkaufen


    mr

  • Dass auch in unseren Breitengraden jederzeit ein großflächigerer Stromausfall möglich ist, hat das Münsterland gezeigt. ( https://de.m.wikipedia.org/wik…erl%C3%A4nder_Schneechaos )

    Im Sommer ist eine Woche ohne Strom besser zu verkraften, als im Winter.
    Alternativen zum Strom vom Anbieter in der Hinterhand zu haben ist sicher nie eine schlechte Idee.

    Ich habe einen günstigeren Stromerzeuger im Keller meiner Bugoutlocation. Halte es für eher unwahrscheinlich, dass er mal zum Einsatz kommen muss, und hoffe, niemals darauf angewiesen zu sein. Aber wenn, dann habe ich ihn.

    Genau das ist doch das Konzept, oder? ;-)

  • ich habe bisher 3 mal einen größeren stromausfall in der nähe erlebt (der längste war ca. 30h) waren alle nicht flächendeckend man hätte locker ausweichen können (keine 5km)

    dann lange überlegt wofür ich in solch einer situation strom brauche und eigentlich blieb nur kühl/gefrierschrank übrig dafür habe ich inzwischen eine "analoge" lösung ( große batterie/akku an die ich händische die geräte anschließen muss - funktioniert also nur wenn ich auch zuhause bin)


    um längerfristig/autark die großen stromverbraucher (boiler, herd, waschmaschine, trockner, staubsauger, wasserkocher, grill, bügeleisen, elektrowerkzeuge, etc.) elektrisch (ggf. gleichzeitig) zu betreiben braucht man schon ein richtig großes agregat und das ist teuer, schwer, laut und produziert abgase also nicht indoorfähig


    der honda 70is war in der engeren auswahl hätte aber auch nicht ausgereicht! dann landet man als nächstes in der 10000+x € klasse z.b geko 15014

    mir war es das dann doch nicht wert


    mr