Team-Survival - Die autarke Überquerung der Alpen auf dem E5 ohne Nahrung

Real-Survival Events

Geschafft!!! Am 30.07.2012 sind wir in Oberstdorf gestartet und haben komplett zu Fuß am 03.08.2012 den Italienischen Ort Vernag erreicht.


Funktioniert Realistic-Survival von Team-Survival auch in der Realität, oder sind das nur Techniken, welche eigentlich in Notsituationen überhaupt nicht zu gebrauchen sind? Survival Techniken, die Sie beim Überlebenstraining mit Team-Survival lernen funktionieren und wir zeigen Ihnen das nicht nur in unseren Kursen, sondern wenden diese auch selber in der Praxis an.

Im Juli 2012 starteten wir ein Survival Experiment im Selbstversuch. Wir wollten Ihnen zeigen, dass ein Mensch auch in Notsituationen überleben kann, wenn er einige Survival Grundlagen beherrscht und den Willen zum Überleben hat. Diese Survivalaktion wurde vom BR per Filmteam begleitet um daraus einen Dokumentarfilm für die Prime Time im Deutschen Fernsehen zu produzieren. Der Film wurde bis zum Stand Juli 2014 min. 8 mal auf verschiedenen Sendeplätzen im TV ausgestrahlt.


Das Team: Ein Ex-Fallschirmjäger und ein überzeugter Naturliebhaber

2 Männer, 2 Philosophien, ein gemeinsames Ziel - die Überquerung der Alpen zu Fuß in einem Survival Szenario. Sie werden hungern, sie werden frieren, sie werden entkräftet sein - Aber sie werden kämpfen!

Ronny Schmidt

Ronny Schmidt

Ehem. Fallschirmjäger bei den Krisenreaktionskräften der Bundeswehr.

Verfechter von Realistic- und militärischem Survival.

Sein Survival Motto: The Only Easy Day Was Yesterday!

Daniel Meier

Daniel Meier

Veganer, Tier- und Naturliebhaber aus Überzeugung.

Philosophie: Zurück zur Natur, Bushcrafter aus Leidenschaft.

Für Ihn ist die wichtigste Eigenschaft beim Survival der Sinn für Humor.

 


Die Aufgabe: Alpenüberquerung im Survival Style nach einem Worst-Case

Es sollte ein reales Worst-Case Szenario nachgestellt werden, mit einer Ausrüstung, welche eine Person in einer vergleichbaren Situation auch dabei haben könnte. Im Szenario gingen wir davon aus, dass ein Urlauber mit einem Kajak in einer abgelegenen Gegend gekentert ist und er dabei fast die komplette Ausrüstung verloren hat. Er weiß, das er nicht auf Hilfe hoffen kann, und die nächste Stadt 130 km entfernt ist. Um dorthin zu kommen, muss er ein Gebirge überqueren. So schaut die Situation aus! Da fast alles an Ausrüstung verlustig gegangen ist, hat er für die gestellte Aufgabe nur das zur Verfügung, was er beim kentern am Leib getragen hätte.

Vorhandene Ausrüstung (je Teilnehmer)

  • Kleidung am Mann und 1 Paar Ersatzsocken
  • 1 Regenponcho
  • 1 Feldflasche + Trinkbecher mit 1 Liter Wasser
  • 1 Messer + 1 Firesteel
  • 1 Uhr
  • 1 Kompass
  • 1 Landkarte

Nicht erlaubt

  • Feuerzeug, Zunder, Kocher etc.
  • Zelt, Schlafsack, Isomatte, Tarp etc.
  • Nahrungsmittel und mehr als 1 Liter Wasser
  • Andere Kleidung als die am Mann getragene
  • Andere Werkzeuge als das vorhandene Messer

Um das Szenario erfolgreich zu bestreiten, durfte keine Nahrung von Personen angenommen werden und natürlich auch nicht in Gasthäusern, Hütten oder vergleichbarem eingekehrt oder übernachtet werden. Übernachtet wurde nur in Notunterschlüpfen im Freien. Nahrung durfte nur aus der Natur gewonnen werden.


Die Strecke: 130 km Länge | bis 3019 m ü. NHN | 10000 Höhenmeter | bis -5 C

Gestartet wurde unser Survival Experiment am 30.07.2012 in Oberstdorf (Deutschland) und endete in Italien. Wir haben teilweise den E5 Fernwanderweg benutz, dabei jedoch alle Strecken zu Fuß bewältigt. Hier finden Sie einige Bilder der Tour: Bilder zur Tour


Die größten Hindernisse sahen wir am Nahrungsmangel in Verbindung mit Klimatischen Schwankungen und einem Schlafmangel. Die Tour haben wir in 5 Tagen bewältigt und das benötigte Wasser und Nahrung nur aus der Natur gewonnen.


Der Fernsehfilm zum Selbstversuch: Über die Alpen und bis an die Grenzen




Im Nachgang: Zusammenfassungen der Survival Alpenüberquerung

Ein Interview, in welchem Ronny zu einigen Fragen nach der Tour Stellung nahm. Klick: SPARTAN.AT - Das Interview


Ein Video von Daniel mit einigen Videoimpressionen und seinen Gedanken zum Event.