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Team-Survival

Wiesen-Platterbse - Lathyrus pratensis

wiesen-platterbse

Aussehen und Vorkommen: Die Wiesen-Platterbse bildet mit ihren reich verzweigten Bodenausläufern hin und wieder dichte Bestände in Gräben, auf trockenen Wiesen, auf Rainen, an Waldrändern und in Gebüschen. Die dünnen Stängel klettern mit Hilfe von Blattranken an festen Stützen, vor allem an Grashalmen und anderen benachbarten Gewächsen empor.

Vermehrung: Die Blüten der Wiesen-Platterbse sind eine gute Bienenweide; die reifen Samen kann man dem Hühner- und Taubenfutter beimengen.

Inhaltsstoffe und Verwendung: Das Kraut ist reich an Nährstoffen, enthält aber auch Bitterstoffe, weshalb es vom Vieh nicht gerne genommen wird. In milden Wintern bleibt die Pflanze grün. Der aus dem Kraut zubereitete Aufguss wurde früher als schleimlösendes Mittel bei Husten und chronischer Bronchitis empfohlen.

Vergiftungserscheinungen wurden nicht beobachtet, obwohl andere Arten der Gattung Lathyrus Vergiftungen hervorrufen. So kann die früher in Mitteleuropa häufig als Zierpflanze kultivierte Garten-Platterbse (Lathyrus sahvus L) bei Menschen und Tieren Lähmungen der Gliedmaßen und Atembeschwerden verursachen. Die inneren Substanzen der meisten Platterbsenarten sind bisher nur wenig bekannt.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Mittwoch, 16 März 2011
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