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Weißer Gänsefuß - Chenopodium album

gaensefuss

Aussehen und Vorkommen: Der Weiße Gänsefuß ist ein lästiges Feld- und Gartenunkraut, das besonders häufig unter schütter stehendem Getreide, ferner unter Hackfrüchten und Gemüse vorkommt. Außerdem wächst die Pflanze häufig auf Schutthalden, öden Plätzen, an Wegen und auf Kornposthaufen.

Vermehrung: Der Weiße Gänsefuß erzeugt große Mengen von Samen; eine Pflanze kann über hunderttausend Samen hervorbringen. Die Samen, oft auf ein und derselben Pflanze, sind von verschiedener Größe und Farbe. Die Farbenskala reicht von schwarz über braun bis hellgelb. Auch die Keimfähigkeit ist recht unterschiedlich, helle Samen keimen früher und schneller als schwarze.

Der Gänsefuß stellt große Ansprüche an den Nährstoff- und vor allem Kaligehalt des Bodens. Als Wirtspflanze von Krankheitserregern der Zucker- und Futterrübe kann er bedeutende Schäden anrichten. Auf bebauten Böden begleitet der Weiße Gänsefuß den Menschen bereits seit der jüngeren Steinzeit.

Aussehen und Verwendung: Er war jedoch nicht immer nur ein Unkraut, in früheren Zeiten wurden seine Früchte ähnlich wie Hirse zubereitet. Heute werden sie höchstens als Viehfutter und die ganze Pflanze zur Gärfutterbereitung verwendet. Die Blätter liefern ein spinatähnliches, wohlschmeckendes Gemüse.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Mittwoch, 16 März 2011
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