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Team-Survival

Wald-Sauerklee - Oxalis acetosella

wald-sauerklee

Vorkommen und Aussehen: Der Wald-Sauerklee bildet häufig teppichähnliche Bestände in schattigen Laub-, Misch- und Nadelwäldern vom Tiefland bis in die Bergstufe. Er ist eine Zeigerpflanze frischer humoser Böden, in denen sich organische Substanzen zersetzen. Das Pflanzengewebe enthält reichlich Oxalsäure und auch saures Kalziumoxalat.

Die Pflanze reguliert die Wasserverdunstung und Wärmeausstrahlung durch die „Schlafstellung" ihrer Blüten und Blätter. Gegen Abend schließen sich die Blüten und werden nickend, die Blätter falten sich zusammen und nehmen ebenfalls eine nickende Stellung ein. Man kann die Pflanze auch künstlich, an helllichtem Tag „einschläfern", indem man eine kurze Zeitlang einen Hut auf sie legt oder sie auf andere Weise beschattet.

Vermehrung: Die Kapseln springen mit fünf Löchern auf, aus denen die Samen herausgeschleudert werden.

Inhaltsstoffe: Bei Kindern kann es nach dem Genuss der angenehm sauer schmeckenden Kleeblätter, die zunächst eine erfrischende Wirkung haben, zu schweren Vergiftungen kommen. Die Giftstoffe greifen nämlich Herz und Nieren an. Im Frühjahr, wenn es noch an Grünfutter mangelt, kann der Wald-Sauerklee auch dem Weidevieh schwere Schäden zufügen. Bei Schafen wurden sogar Vergiftungen mit tödlichem Ausgang beobachtet.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Mittwoch, 16 März 2011
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