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Team-Survival

Tüpfel-Hartheu - Hypericum perforatum

johanniskraut

Vorkommen: Im Sommer bedeckt das Tüpfel-Hartheu mit dem Gold seiner Blüten sonnige Wiesen, Weiden, Waldschläge und Feldraine. Sein volkstümlicher Name Johanniskraut erinnert an die Zauberkraft, welche dieser Pflanze, die um Johanni (24. Juni) in schönster Blüte steht, zugeschrieben wurde. Die harten Stängel, die auch hartes Heu liefern, brachten ihr den Namen Hartheu ein. In den Zellen der gelben Blüten enthält die Pflanze den roten Farbstoff Hypericin, den man beim Zerreiben aus den Blüten herauspressen kann. Auf ihn beziehen sich die für das Hartheu im Volke gebräuchlichen Namen Johannisblut, Herrgottsblut und Blutkraut.

Im Aberglauben spielte das Tüpfel-Hartheu eine große Rolle. Von Kühen, die nach dem Genuss größerer Mengen dieser Pflanze rötlich gefärbte Milch gaben, glaubte man, sie seien behext oder von Geistern besessen. Für das Vieh ist das Hartheu allerdings nicht ungefährlich. Vor allem bei Schafen kann es nach dem Genuss größerer Mengen und darauf folgender Sonnenbestrahlung, besonders an von Haaren unbedeckten Stellen, zu Hautentzündungen kommen.

Inhaltsstoffe und Verwendung: Nutzen bringt das Hartheu als Arzneipflanze. Die Droge wird bei Koliken und Schmerzen im Bereich des Magen- Darm-Kanals sowie bei Nieren- und Leberleiden gebraucht. Das Öl aus den Blüten übt auf Brandwunden eine wohltuende Wirkung aus.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Mittwoch, 16 März 2011
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