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Team-Survival

Scharfer Mauerpfeffer - Sedun acre

Scharfer-Mauerpfeffer

Vorkommen: Die dicken, fleischigen Blätter, in denen der Mauerpfeffer Wasser in ausreichenden Mengen speichert, erlauben es ihm, sonnige, trockene, geradezu ausgedörrte Standorte zu besiedeln. Man trifft die Trockenlandpflanze häufig auf sonnigen Steinhängen, Rainen, Felsen, Schutthalden, Sandbänken und Mauergesimsen an. In Mitteleuropa wachsen noch eine Reihe anderer Sedum-Arten, einige haben gelbe, andere weiße oder scharlachrote Blüten.

Vermehrung: Die winzigen Samen werden durch den Wind aus den geöffneten Balgfrüchten heraus geblasen und bei ihrem geringen Gewicht oft auf hohe Mauern und sogar auf Dächer höherer Gebäude getragen.

Inhaltsstoffe und Verwendung: Der Mauerpfeffer wird wegen seines scharfen, beißenden Geschmacks von den Weidetieren gemieden. Sein Genuss ruft bei einigen Haustieren Erkrankungen des Verdauungskanals, besonders Darmentzündungen, hervor. Beim Menschen kann der Pflanzensaft Hautentzündungen und Blasen verursachen. Früher wurde der Mauerpfeffer in der Volksmedizin innerlich gegen hohen Blutdruck und äußerlich zur Behandlung von Hautkrankheiten und verschiedenen Geschwüren benutzt.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Mittwoch, 16 März 2011
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