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Team-Survival

Scharfer Hahnenfuß - Ranunculus acris

hahnenfuss

Aussehen und Vorkommen: Im späten Frühling öffnen sich auf Wiesen, feuchten Weiden und in Gräben die goldgelben Blüten des Scharfen Hahnenfußes. Wir haben uns daran gewöhnt, den Scharfen Hahnenfuß als gewöhnliche, bedeutungslose Pflanze anzusehen.

Inhaltsstoffe und Verwendung: Er ist aber nicht so ungefährlich, wie dies auf den ersten Blick scheinen mag. Alle Pflanzenteile enthalten das giftige Protoanemonin, das auf der Haut schwer heilende Entzündungen hervorruft. Bei empfindlichen Leuten genügt es, wenn frische Blätter eine Zeitlang auf ihrer Haut liegen, um unangenehme Blasen hervorzurufen. Die Pflanze wird von allen Weidetieren gemieden, im Heu ist sie jedoch unschädlich, da das Protoanemonin beim Trocknen in ungiftige Bestandteile zerfällt. Bei Vergiftungen von Kühen gelangt der Giftstoff auch in die Milch.

Beim Menschen würde der Genuss frischer Pflanzen starke Entzündungen der Mundhöhle sowie Magen- und Darmentzündungen, begleitet von Erbrechen, Krämpfen, Ohnmachtsanfällen und starkem Schleimfluss zur Folge haben. Das Protoanemonin hat, ähnlich wie die Antibiotika, eine antibakterielle Wirkung. Leider ist es bisher noch nicht gelungen, es in der Praxis zu nutzen.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Mittwoch, 16 März 2011
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