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Team-Survival

Schafgarbe – Achillea millefolium

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Aussehen und Vorkommen: Diese typische Trockenlandpflanze wächst auf trockenen Wiesen, auf sonnigen, grasigen Hängen, an Waldrändern, an Wegen und Rainen. Sie entzieht dem Boden große Mengen von Nährstoffen.

Ursprünglich ist die Schafgarbe in Europa und Westasien beheimatet, findet sich mittlerweile aber fast überall wieder, vorwiegend auf Wiesen oder auch an Wegrändern. Sie wird bis zu einem Meter hoch und hat weiße Blüten mit feingliedrigen Blättern. Die Wirkungen der Schafgarbe könnten vielseitiger gar nicht sein. In der Fachliteratur werden als Haupt- Wirkstoffe unter anderem ätherische Öle, Flavonoide, Alkaloide und Gerbstoffe genannt.

Verwendung: Die Schafgarbe blickt auf eine lange Tradition als Heilpflanze zurück. Schon im Altertum wurde sie zur Behandlung blutender Wunden verwendet. Damals wurde sie als „herba militaris“ bezeichnet, das „Soldatenkraut“. Die moderne botanische Bezeichnung „Achillea“ leitet sich von der Sage des Achilles ab, welcher sich angeblich ebenfalls die Wunden mit der Schafgarbe versorgte. Der Name Schafgarbe stammt vom althochdeutschen „garwe“, was übersetzt „Gesundmacher“ bedeutet.

Noch heute werden die natürlichen Kräfte der Pflanze zum Stillen von innerlichen und äußerlichen Blutungen benutzt, weshalb sich die Schafgarbe auch in vielen pflanzlichen Wundsalben wiederfindet. Ebenso sorgt sie bei Menstruationsbeschwerden für geringere Blutungen und lindert Schmerzen und Krämpfe. Auch bei Erkältungen wird gerne auf den Schafgarbentee zurückgegriffen. Die fiebersenkenden und entzündungshemmenden Eigenschaften bilden hier eine gesunde Alternative zur chemischen Keule.

Eine beliebte Teemischung besteht aus Schafgarbe, Pfefferminz und Holunderblüten zu gleichen Teilen. Davon einen Teelöffel mit heißem Wasser aufbrühen und etwa zehn Minuten ziehen lassen. Drei mal täglich getrunken sorgt der Tee für eine spürbare und wohltuende Linderung der Erkältungsbeschwerden.

Bei Verdauungsproblemen oder Koliken eignet sich besonders eine Tinktur der Schafgarbe, die als Bittertonikum erhältlich ist. Dieses kommt auch zum Senken des Blutdrucks, zur Verbesserung der Blutzirkulation und im Kampf gegen Heuschnupfen zum Einsatz. Im Allgemeinen ist die Schafgarbe der Kamille nicht unähnlich. Erhältlich sind vielseitige Teemischungen, Tinkturen und Salben.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Donnerstag, 10 März 2011
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