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Team-Survival

Kleinblütige Königskerze - Verbascum thapsus

koenigskerze

Vorkommen und Aussehen: Die hohen, schlanken, gelb blühenden Königskerzen schmücken im Sommer und Herbst trockene Hänge, Böschungen, Weiden, schotterige Flussufer, Steinbrüche und Waldblößen. Trockenen Standorten ist die Königskerze in jeder Hinsicht angepasst. Die ganze Pflanze ist mit gelblichweißen Wollhaaren bedeckt, die sie gegen starke Wasserverdunstung und übermäßige Erwärmung schützen. Die breiten, leistenförmig am Stängel herablaufenden Blätter führen das Regenwasser direkt zur Wurzel, und die großen rosettenartig angeordneten Grundblätter beschatten den Boden rings um die Pflanze.

Die Kleinblütige Königskerze wird oft mit anderen Königskerzenarten verwechselt. Am ähnlichsten sieht ihr die als Heilpflanze geschätzte Großblumige Königskerze, die flache, 30 bis 40 mm breite Blüten hat und deren Staubfäden zweimal so lang wie die Staubbeutel sind. Die Blüten der Kleinblütigen Königskerze dagegen sind trichterförmig und nur 15 bis 22 mm breit, ihre Staubfäden sind aber viermal so lang wie ihre Staubbeutel.

Inhaltsstoffe und Verwendung: Aus den Blättern und Blüten kann ein Tee hergestellt werden, welche bei Reizhusten, Bronchitis und Asthma eingesetzt werden kann, da die Inhaltsstoffe schleimlösend und auswurffördernd wirken. Des Weiteren wird das Abheilen von Hautwunden unterstützt. Von der Großblumigen Königskerze wird behauptet, dass ihr Duft Mäuse verscheucht und ihre giftigen Samen, wenn man sie ins Wasser wirft, Fische betäuben.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Mittwoch, 16 März 2011
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