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Team-Survival

Klatschmohn - Papaver rhoeas

Klatschmohn

Vorkommen: Der feuerrot blühende Klatschmohn, den Maler gern in wogenden Getreidefeldern darstellen, gehört zu unseren schönsten Unkräutern. Heute verschwindet er allmählich von unseren Feldern, obwohl ein einziges Individuum bis zu 50 000 Samenkörner hervorbringen kann. Den Menschen begleitet der Klatschmohn auf Feldern, Brachen, Rainen, Böschungen und Schuttplätzen bereits seit der jüngeren Steinzeit. Er stammt aus Vorderasien, ist aber heute fast über die ganze Erde verbreitet

Vermehrung: Die Samen des Klatschmohns keimen auch im Spätherbst. Bei Kahlfrost gehen jedoch die Keimpflanzen ein. Aus diesem Grunde ist die Wintersaat auf Nordhängen, auf denen sich der Schnee länger hält, mit Klatschmohn stärker verunkrautet als auf Südhängen oder Ebenen.

Inhaltsstoffe und Verwendung: In dem weißen Milchsaft des Klatschmohns befindet sich kein Opium, das einen wichtigen Bestandteil des Schlafmohns (Papaver somniferum L) bildet. Dafür enthält der Klatschmohn besonders in den Blüten ein giftiges Alkaloid, das bei Menschen und Haustieren Vergiftungen verursachen kann. Die Kronblätter wurden früher in der Volksmedizin als Hustenmittel und als Tee-Ersatz verwendet. Die Samen enthalten etwa 44 % Mehl. Öl aus mit Mohnsamen verunreinigtem Getreide ist gelb und verdirbt leicht.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Mittwoch, 16 März 2011
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