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Team-Survival

Hirtentäschel - Capsella bursa-pastoris

Hirtentaeschel

Vorkommen: Hirtentäschel, das heute als Kulturbegleiter bebaute Böden und Schutthalden in der ganzen Welt bewohnt, ist äußerst widerstandsfähig, manchmal findet man sogar noch unter Schnee blühende Pflanzen.

Vermehrung: Es lässt sich auch nur schwer ausrotten, denn es werden im Jahr von jeder Pflanze etwa 50 000 Samen produziert, die Jahre hindurch keimfähig bleiben. Häufig findet man verunstaltete Pflanzen, auf denen der Weißrost schmarotzt; sie sehen aus, als wären sie mit Mehl bestäubt.

Inhaltsstoffe und Wirkung: Das Hirtentäschel enthält Wirkstoffe, welche die Blutgefäße zusammenziehen und wird daher in der Volksmedizin schon seit altersher gegen innere Blutungen verwendet. Auch äußerlich soll es blutstillend wirken, doch kann es bei Verwendung größerer Mengen zu Vergiftungen kommen. Im ersten Weltkrieg bemühte man sich mit geringem Erfolg, das Hirtentäschelkraut als Ersatz für das selten auftretende Mutterkorn und für die zum Stillen innerer Blutungen damals noch häufig verwendete Kanadische Gelbwurz einzusetzen. Älteres Kraut des Hirtentäschels verscheucht lästige Insekten.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Mittwoch, 16 März 2011
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