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Team-Survival

Hederich - Raphanus raphanistrum

Hederich

Aussehen und Vorkommen: Der Hederich wird häufig mit dem ähnlichen Ackersenf verwechselt, unterscheidet sich von ihm aber durch die Blütenfarbe, die Form des Kelches und der Früchte und in erster Linie dadurch, dass er saure Böden bevorzugt. Häufig kommt er in höheren Lagen mit rauerem Klima vor. Er schadet vor allem in Getreidefeldern, da er ungleich mehr Nährstoffe und Wasser braucht als die Saatpflanze. Mitunter nimmt er auf Feldern so überhand, dass er ganze Flächen gelb färbt, so als hätte man nicht Getreide, sondern Hederich gesät.

Vermehrung: Der Hederich ist ein weit verbreitetes und äußerst lästiges einjähriges Ackerunkraut. Seine Bekämpfung ist nicht leicht, denn jede Pflanze bringt mehrere Hundert und mitunter sogar mehr als zweitausend Samen hervor, die zwar nur in ganz oberflächennahen Erdschichten keimen, in tieferen Schichten aber mehr als fünfzig Jahre keimfähig bleiben. Jedes Jahr kommen beim Pflügen wieder Samen nach oben und entwickeln sich zu neuen Pflanzen.

Inhaltsstoffe und Verwendung: Aus den ölhaltigen Samen kann technisches Öl gewonnen werden, ihr Vorkommen im Getreide setzt die Qualität des Mehls sehr stark herab.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Mittwoch, 16 März 2011
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