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Team-Survival

Getreide-Minikraftwerke vom Feld

Ob Dinkel, Buchweizen, Hafer oder Hirse. Die kleinen Nähstoffbomben bergen viele Powerstoffe in sich. Sie sättigen sehr gut und halten Körper, Geist und Seele gesund.

Hirse

Hirse sorgt für straffe Haut und regt das Haar-Wachstum an. Die süßlichen, gelben Körnchen bestehen aus siliziumhaltiger Kieselsäure. Die sorgt nicht nur für glänzende Haare, sondern auch für ein besseres Wachstum. Die kleinen Beautywunder lassen die Nägel fester werden und beugen Bindegewebsschwächen vor. Durch die vielen gesunden Inhaltsstoffe der Hirse wird der Haut-Stoffwechsel positiv beeinflusst. Hirse hat einen sehr großen Eisen-Anteil, was besonders für die weibliche Ernährung wichtig ist, da Frauen häufig unter Eisenmangel leiden. Da Hirse kein Kleber-Eiweiß enthält, wird sie auch von Allergikern meist gut vertragen.

Weizen

Weizen zählt zu den beliebtesten Getreidesorten der Welt. Und das nicht ohne Grund. Das in Weizen enthaltene Biotin kräftigt Haare und Nägel und bietet dank Faserstoffen, B-Vitaminen und Phenolsäure einen wirksamen Schutz vor Gefäßverkalkungen sowie Herzinfarkten. Zudem entgiftet das Getreide den Körper, versorgt ihn mit zellschützenden Vitamin E und ist leicht verdaulich. Ein kleiner Schuss Weizenöl im Badewasser fördert die Durchblutung und lindert Hautunreinheiten. Ähnlich gesund ist Buchweizen. Eigentlich ist Buchweizen gar kein Weizen, sondern ein Knöterich-Gewächs. Es gibt ihn sowohl in Sprossen-als auch in Korn-Form. Er enthält das Flavonoid Rutin, das die Gefäße kräftigt und gegen Venenleiden und Hämorriden hilft. Die Aminosäure Tryptopan ist ebenfalls im Buchweizen enthalten. Sie ist ein wichtiger Baustein des Glückshormons Serotonin, das für unsere gute Laune berantwortlich ist.

Hafer

Die meisten Menschen kennen Hafer als Grob-oder Feinblatt-Version im Morgenmüsli. Hafer ist perfekt für den Start in den Tag, in ihm stecken jede Menge Mineralstoffe, Kieselsäure, Eisen, Zink, Magnesium und Ballaststoffe. Durch den hohen Anteil an B-Vitaminen reicht schon eine kleine Portion aus, um die Stimmung zu heben. Hafer enthält ebenfalls viel Fluorid, das den Zahnschmelz härtet. Seine Schleimstoffe beruhigen darüber hinaus einen entzündeten Magen und helfen bei Darm-und Gallenbeschwerden. Täglich eine Schale Hirse mit frischem Obst und Nüssen erhöht nachweislich die Konzentration und senkt den Cholesterinspiegel. Unter ärztlicher Kontrolle kann eine Kur aus Wasser, Hafer und Tee bei Diabetikern den Insulinbedarf senken.

Dinkel

Dinkel wirkt auf den Körper äußerst basisch. Er enthält besonders viele Vitalstoffe und sorgt durch seinen hohen Anteil an Kieselsäure für ein reibungslos funktionierendes Gehirn. Haut, Haare und Nägel wachsen besser und werden schöner und stärker. Das Urgetreide fördert die Durchblutung, stärkt die nerven und liefert zudem noch reichlich Eiweiß. Das bringt den Stoffwechsel auf Trab und sorgt für eine gute Figur. Dinkel spendet reichlich Energie für das Muskel-,Binde-und Stützgewebe. Halbreif geerntet heißt Dinekl Grünkern. Dinkel eignet sich besonders für selbstgebackenes Bort und Brötchen.

Roggen

Lange Zeit wurde Roggen als "Arme-Leute-Stulle" bezeichnet und der Anbau dieser sehr gesunden und bekömmlichen Getreidesorte extrem eingeschränkt. Heute weiss man, dass gerade Roggen besonders viel Lysin enthält. Diese Aminosäure ist besonders wichtig für den Knochenaufbau und die Stärkung des Immunsystems. Roggen liefert dem Körper viele Spurenelemente und die wichtigen B-Vitamine. Roggenbrot trocknet nicht so schnell aus wie andere Brotsorten. aus Roggen werden nicht nur Brot oder Brötchen gemacht. Es dient ebenfalls zur Herstellung von Schrot, Flocken/ Frühstücksflocken und Gries. Über Nacht eingewichte Roggenkörner können wie Reis gekocht werden.