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Team-Survival

Gemeines Leinkraut - Linaria vulgaris

Leinkraut

Aussehen und Vorkommen: Die Namen Leinkraut und Frauenflachs erhielt die Pflanze, weil ihre Blätter dem Flachs (Lein) ähnlich sind, obwohl beide Arten sonst nichts miteinander gemein haben. Das Gemeine Leinkraut besiedelt Wegränder, Raine, Böschungen und Eisenbahndämme. Auf Weiden und Feldern findet es sich als Unkraut. An trockene Standorte ist es gut angepasst, seine Blätter sind mit zarten Wachsschuppen bedeckt, die das schnelle Verdunsten des Wassers verhindern. Das Stempelpolster sondert reichlich Nektar ab, der am Boden des Sporns gesammelt wird.

Zum Nektar haben jedoch nur große, starke Insekten mit langen Rüsseln Zugang. Der Eingang zur Kronröhre wird durch behaarte, orangefarbene Ausstülpungen völlig verschlossen. Nur bestimmte Insektenarten können mit ihrem verhältnismäßig schweren Körper die Unterlippe herunterbiegen und so ins Innere der Blüte bis zum Nektar vordringen. Manche Insekten vereinfachen sich zuweilen die Arbeit und beißen ein Loch in den Sporn, um leichter zum Nektar zu gelangen.

Vermehrung: Eine einzige Pflanze kann mehr als 20 000 Samen produzieren, häufig reifen die Samen aber nicht aus, weil die Kapseln von Insekten angefressen werden.

Inhaltsstoffe und Verwendung: Das Kraut und vor allem die Wurzeln wurden früher als Arznei verwendet, die Abkochung wirkt schweißtreibend und verdauungsfördernd.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Mittwoch, 16 März 2011
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