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Gemeines Leimkraut - Silene vulgaris

leimkraut

Vorkommen und Aussehen: Der stark aufgeblasene Kelch, durch den die Pflanze den Namen Taubenkropf erhalten hat, ist das auffallendste Kennzeichen dieser weit verbreiteten Leimkrautart, von der blaugrünen Färbung der ganzen Pflanze abgesehen. Ihr tiefer Kelch und der geschlossene Schlund erlauben nur Faltern mit langen Rüsseln das Vordringen bis zu dem reichlich ausgeschiedenen Nektar, anderen Insekten bleibt der Zugang zum Nektar versperrt.

Man findet das Taubenkropf-Leimkraut auf trockenen Hängen, an Wegen, auf Böschungen, Felsen, in Steinbrüchen und in lichten Wäldern vom Tiefland bis ins Gebirge. Je trockenere Standorte es besiedelt, um so aus- geprägter ist der Wachsüberzug auf dem Kelch, dem Stängel und den Blättern, der die Pflanze vor starker Wasserverdunstung schützt.

Inhaltsstoffe und Verwendung: In früheren Zeiten fand das Kraut in der Volksheilkunde Verwendung. Heute wird es nirgends mehr zu Heilzwecken gebraucht. Von den Pflanzensubstanzen sind lediglich die Saponine nennenswert. Das Taubenkropf Laimkraut gehört zu den guten Futterpflanzen, es fördert sogar die Milchleistung der Kühe.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Mittwoch, 16 März 2011
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