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Team-Survival

Buschwindröschen - Anemone nemorosa

Buschwindroeschen

Vorkommen: Als einer der ersten Frühlingsboten belebt das bekannte Buschwindröschen mit dem weithin leuchtenden Weiß seiner Blüten lichte Laubwälder, Gebüsche, Talfluren und feuchte Wiesen vom Tiefland bis ins Gebirge. Die Knospen der Blütenstängel bilden sich in humosem Boden an den wachsartig gelben Sprossachsen schon im Herbst, so dass sie gleich nach der Schneeschmelze austreiben und die Blüten sich bereits an den ersten warmen Frühlingstagen öffnen können.

Vermehrung: Zeitig im Frühjahr gibt es nicht genug Insekten, um die Bestäubung aller Blüten zu besorgen. Außerdem sind die Blüten für die Insekten auch wenig verlockend, denn sie liefern nur Pollen und keinen Nektar. Schließlich fällt der Samen in der Schließfrucht, wenn er überhaupt heranreift, häufig auf trockene Blätter, wo er nicht keimen kann.

Wie kommt es unter solchen Umständen zu den ausgedehnten Beständen des Buschwindröschens, denen man so oft begegnet? Die Pflanze verbreitet sich durch ihren kriechenden, waagrecht im Boden liegenden Wurzelstock, der auf einer Seite weiter wächst und sich verzweigt, während er am anderen Ende abstirbt. So besetzt das Buschwindröschen beharrlich jedes Jahr einige Quadratzentimeter neuer Fläche.

Inhaltsstoffe und Verwendung: Die Pflanze enthält das giftige Protoanemonin (Die Bewohner Kamtschatkas nutzten dieses Gift als Pfeilgift zum Jagen) und wird heutzutage nicht mehr als Heilpflanze verwendet.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Mittwoch, 16 März 2011
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