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Team-Survival

Blutweiderich - Lythrum salicaria

Blutweiderich

Vorkommen: Die schlanken, schlanken, kerzenartigen Blütenstände des Blutweiderichs schmücken im Sommer mit ihrer leuchtend purpurroten Farbe Bach-, Fluß- und Teichufer, feuchte Wiesen und sumpfige Gräben.

Vermehrung: Die klebrigen, winzigen Samen bleiben an den Füßen und am Gefieder von Wasservögeln haften und werden von ihnen oft über weite Strecken verschleppt. So kommt es, dass die Pflanze heute fast über die ganze Erde verbreitet ist. Der Blutweiderich bildet drei verschiedene Blütentypen mit verschieden langen Griffeln und Staubblättern aus.

Der erste Typ hat einen langen Griffel und drei kurze und drei mittel lange Staubblätter, der zweite Typ hat einen mittellangen Griffel, drei kurze und drei lange Staubblätter, und der dritte Typ hat einen kurzen Griffel, drei mittellange und drei lange Staubblätter. Alle Typen unterscheiden sich außerdem durch Größe und Farbe der Pollenkörner. Man nennt diese Erscheinung, welche die Fremdbestäubung fördert und die Selbstbestäubung verhindert oder bedeutend erschwert, Verschiedengriffeligkeit.

Inhaltsstoffe und Verwendung: Den Sud von Blutweiderichkraut und -wurzeln nahm man früher häufig bei Durchfall, und zerriebene Blätter wurden als, lokales Blutstillungsmittel benutzt. Junge Blätter und Triebe sind als Gemüse genießbar, und der rote Farbstoff der Blüten fand in der Zuckerbäckerei Verwendung. Im Süden des europäischen Teils der Sowjetunion imprägnieren die Fischer ihre Netze und andere Geräte mit dem Sud von Blutweiderichwurzeln, um sie gegen Fäulnis zu schützen.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Mittwoch, 16 März 2011
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