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Ackerminze - Mentha arvensis

Ackerminze

Vorkommen: Die würzig duftende, ausdauernde Pflanze wächst häufig als Unkraut auf feuchten Feldern und Brachen, auf sumpfigen Wiesen und Weiden, in Gräben und unter Ufergebüsch.

Vermehrung: Die Ackerminze ist ziemlich veränderlich und kreuzt sich auch mit anderen einheimischen Arten. Sie verbreitet sich durch Samen wie auch vegetativ durch Wurzelknollen und Ausläufer.

Inhaltsstoffe und Verwendung: Wie alle Minzen enthält sie ein ätherisches Öl, dessen wichtigster Bestandteil Menthol ist. Menthol wirkt selbst in verdünnter Form bakterienvernichtend. Als Arzneipflanzen werden vor allem zwei Kulturformen, die Pfefferminze (Mentha piperita L) und die Echte Krauseminze (Mentha spicata L. var. cripata SCHRAD.) angebaut, denn die wildwachsenden Arten haben nur einen verhältnismäßig geringen Mentholgehalt.

Das aus den Blättern gewonnene Öl findet bei der Herstellung von Zahnpasten, Mundwasser und in der Likörindustrie Verwendung. Aufguss und Sirup werden bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden verordnet. Umschläge aus dem Extrakt frischer Blätter lindern Kopfschmerzen.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Dienstag, 15 März 2011
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