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Team-Survival

Acker-Schachtelhalm - Equisetum arvense

Acker-Schachtelhalm

Aussehen und Vorkommen: Der Ackerschachtelhalm kann häufig ein lästiges Garten- und Feldunkraut sein. Seine Grundachse kann sieben Meter weit kriechen und bis in eine Tiefe von 2 m reichen. Die Pflanze bringt zwei verschiedene Sprosse hervor: nichtgrüne, fruchtbare Frühlingssprosse und unfruchtbare, grüne, der Assimilation dienende Sommersprosse.

Vermehrung: Auf den trockenhäutigen, fruchtbaren Stängeln bilden sich in großer Menge Sporen, an denen man unter dem Mikroskop vier bandförmige, in der Mitte angewachsene Gebilde beobachten kann. Bei feuchtem Wetter ziehen sich diese Gebilde zusammen, bei trockenem Wetter strecken sie sich.

Durch diese Bewegung werden die Sporen zu größeren Gruppen verflochten. Das ist von großer Bedeutung, denn aus jeder Spore entwickelt sich Vorkeim, der entweder nur männliche oder weibliche Geschlechtsorgane ausbildet. Wenn mehrere Sporen in einer Gruppe zusammengehalten werden, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zur Befruchtung kommt, wesentlich größer.

Verwendung: Das Kraut des Ackerschachtelhalms enthält 7 bis 10 % Kieselsäure. Es ist daher rauh und entwertet das Grün- und Trockenfutter. In früheren Zeiten wurde es zum Geschirrputzen und zum Polieren von Holz und Horn verwendet. Der Aufguß wirkt harntreibend. Äußerlich wird die Droge in der Volksheilkunde als entzündungshemmendes Mittel benutzt. Größere Mengen von Ackerschachtelhalmen im Grünfutter oder Heu können besonders bei Pferden Lähmungen hervorrufen.

  • Kategorie: Pflanzen-Wiki
  • Dienstag, 15 März 2011
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