Beiträge von marcoruhland

    ...Ronnys Tour über die Alpen...

    das war eine promotour fürs fernsehen - so etwas kann auch ungut ausgehen - genau wie dieansicht: nur freesolo ist richtiges bergsteigen oder tauchen (apnoe) nur ohne geräte


    ich beneide die leute um ihre fähigkeiten und es zeigt wozu menschen in der lage sind wenn sie "wollen" aber es werden auch immer die vergessen die dabei draufgegangen sind oder sich auch schwer verletzt haben


    die welt veränderte sich und die werkzeuge die uns heute zur verfügung stehen sind andere als vor ein paar jahrtausenden - warum sie nicht nutzen - man kann ja trotzdem an seinen skills arbeiten


    ein guter rucksack ist z.b auch etwas was man nicht so "spontan" selber bauen kann


    z.b. bin ich ein fan von savotta der mini trägt nicht auf ist sehr rudimentär aber hat sich bei mir bewährt (auch wenn nur für die iosmatte und den poncho und etwas zutrinken) und wenn ich etwas vergessen habe reicht es auch für den einkauf nach der tour und ich spare mir die plastik tüte oder den 100ten jutebeutel


    mr

    ist ja immer die frage wo bin ich wie lange unterwegs.

    isomatte, winterschlafsack, ggf. wasser (in trockenen regionen) und natürlich bestimmte schutzausrüstung z.b beim klettern helm und seile etc.


    da ist ein rucksack schon von vorteil man kann natürlich alles improvisieren aber das dauert und ist meist nicht so gut wie dinge die ich mitführe - zumindest hast du ein messer dabei - neulich wollte mir jemand erzählen dass er sich das bei bedarf auch baut (hatte zu viel fernsehen geschaut) - auch z.b feuer bohren ist in einer notsituation sehr unrealistisch (firestell ist eigentlich pfilcht wobei ich den auch auch nie gebraucht habe - da mein feuerzeug bzw. die streichhölzer immer schneller zur hand waren)


    mr

    über den ebay shop von scandic bekommt man röjk einzelteile sehr günstig z.b. die badland (90 euro - uvp fast 500 euro)


    mr

    ok war eine auktion ist glaube ich für unter 140 euro weggegangen habe nichts mit dem händler zu tun aber es ist wieder eine eingestellt ab 90 euro röjk badland xl - leider nicht meine gr. sonst hätte ich das hier nicht gepostet ;)

    falls einer "von uns der glückliche sein sollte" wäre mal ein bericht interessant meine frau ist von ihrer badland woman begeistert hat aber die stadt noch nicht verlassen - ich finde den uvp für das gebotene mehr als überteuert (trotz materialmix) ist halt eine ungefütterte dünne jacke


    mr

    deshalb habe ich ja auch zivilisations-bob geschrieben da ist bei mir z.b unteranderem auch eine atemschutzhaube/ abc-anzug und ein kleine akku flex enthalten enthalten und eben gerade nicht zelt/ iosmatte/ schlafsack/ kochgeschirr etc.


    es ist sicher sehr oft sinnvoll eher zuhause (im sinne der öffentlichen ordnung )zu bleiben aber das kann auch das einzige mögliche fluchtfenster sein z.b. im urlaub zögere ich nicht lange - das hat sich schon zweimal "ausgezahlt" letzten winter sind wir noch rausgekommen und auch schon mal den letzten flieger bekommen bevor alles dicht war gegen die empfehlung des veranstalters - chemieunfall ist ja auch immer so eine sache - häufige ansage zuhause bleiben und fenster zumachen - macht die luft aber nicht besser also wenn würde ich immer so schnell wie möglich weg und komme dann gern wieder wenn alles sauber ist wenn du denn dreck erst mal in den atemwegen/ blutbahn hast bringt dir eine möglich entschädigung auch nichts mehr


    mr

    ich würde auch immer zwischen einem zivilisations-bob (notebook, geld, papiere ggf. winter boob) und einem bob im eigentlichen sinne unterscheiden


    hochwasser/sturmflut etc. kündigt sich meist an aber das problem sind dammbrüche jeglicher art aber im besonderen von talsperren bzw. im worst-case-szenario  gerölllawienen zugegeben in deutschland kein problem aber in europa waren das ( barrage_de_malpasset, vajont, tesero) bei uns im norden natürlich die sturmflut 1962 und die hochwasser oder 1997 und (in mitteleuropa) von 2009, 2010, 2013 dazu kommen natürlich auch nur in den bergen echte schneelawienen 1951, 1999 aber auch z.b farindola 2017 wäre für die meisten natürlich wenn überhaupt urlaub aber da stellt sich ja auch die frage (oder eigentlich sogar viel mehr nach einem speziellen winter bob)


    und dann natürlich immer wieder feuer (waldbrand, gas explosion) (bzw. abc- unfall etc.) (das für mich einzig realistische szenario für einen zivilisations inch wenn man zeit hat) z.b. auch enschede 2000


    wie gesagt auch immer die frage wo wohnt man in einer metropole (man denke an frankreich 2005) oder in den dünn besiedelten gebieten die geologisch eher gefährlichen sind


    mr

    es geht um dieses video


    für mich nichts unbekanntes - wurde schon in 2011 bemänglt


    z.b.hier bzw. hier


    es gibt auch andere videos:


    video1, video2, video3


    habe ich alles selber leider auch schon festgestell und war der grund warum ich bisher kein folder von pohl force hatte


    das neue force one outdoor (das titan ist noch schwerer und im winter unnötig kalt - eben für sammler ) besteht den test aber ohne probleme und hat da ohne wenn und aber 42a konform mein cold steel abgelöst


    wie seht ihr das?


    mr

    immer wieder die selben diskusionen und das problem wird meist nie benannt:


    es gibt für unterschiedliche anforderungen natürlich inzwischen sehr spezielle lösungen

    soll ein produkt (hier der rucksack) ein möglichst weites spektrum abbilden setzt das natürlich auch immer eine gewisse kompromissbereitschaft voraus

    meist wird dies durch das eigengewicht ermöglicht und durch den preis


    ich nutze relativ viele modelle die ganz unterschiedliche bereiche abbilden die mindestanforderung ist natürlich sie "funktionieren" bzw. gehen nicht indoor schon kaputt


    ich würde grundsätzlich in zwei kategorien einteilen bezüglich volumen - hängt natürlich von vielen faktoren aber

    wenn zelt, isomatte, schlafsack, kochutensilien, und nahrungsmittel etc. mitsollen - man also relativ autark (komfortabel) outdoor übernachten/ (über)leben will (möglicher weise für mehr als einen tag und im winter deutlich unter -10°c) und alles im rucksack transportieren will braucht man einen deutlich größeren rucksack das fängt bei kleinen/ leichten ulern ab ca. 40l+x an und kann je nach kondition und statur des trägers im prepperbereich bis in die 130l+x gehen und vom gewicht

    knapp unter 10kg bis zum gerade noch tragbaren (ist natürlich auch die frage wie schwierig ist das gelände bzw. wie viel km will ich am tag machen)

    und für alle anderen aktivitäten ohne diese komponente reicht eigentlich ein deutlich kleinerer rucksack (sei denn es gibt eine besondere aktivität wo viel ausrüstung benötigt wird z.b. ein 400m kletterseil, flaschentauchen etc.)


    ich hatte ja meine aktuelle „bestenliste“ schon veröffentlicht bin aber gebeten worden etwas zu den modellen zu schreiben:



    ortlieb x-tremer-xxl 150l

    tragesystem rudimentär nichts für die langstrecke – nutze ich oft für den wocheneinkauf ohne probleme auch zwei getränkekästen (habe auch noch die 3xl version da gehen dann auch drei getränkekästen ohne probleme rein) inklusive - voll beladen ganz schnell 50kg+x dann aber max. 1km ohne hüftgurt das geht auf die schulter/ schneidet ein – wasserdicht aber mit der zeit/ durch das abstellen scheuert der boden durch – ersetzt im maritimen bereich keine tonne bzw. hardcase wie peli etc. –

    notfalls problemloser /wasserdichter transport kleinerer menschen (kinder)


    bergans alpinist large 130l

    vollwertiger trekkingrucksack super tragesystem aber eben nicht wie eigentlich zu erwarten für schwere lasten (bekannte probleme plastik verstellung bricht) – nutze ich für urlaub/family/ indoor überachtungen – viel platz trägt sich und hält bis 20 kg super – da kann auch noch das kuscheltier mit oder das laufrad


    savotta jaeger xl 80+l + 2x savotta l 6l + 2x savotta mini 0,7l + 2x savotta magazin 1l in summe ca. 100l

    mein buscraft/ prepper/ inch 4jahreszeite-winterrucksack – ein panzer stabiler geht es nicht mehr oder es wird untragbar (hardcase) – wie bei allen savotta rucksäcken nicht wasserdicht also innen alles in wasserdichte säcke – ich versuche ihn möglichst unter für mich noch tragbaren 40 kg zu halten – auf viele wirkt das tragesystem veraltet ich kann nur sagen mit das beste am markt – macht natürlich nur sinn wenn er auch beladen wird für 10kg zuladung ist das der falsche rucksack!


    varusteleka sarma tst rp80 80l

    eigentlich der fast gleiche rucksack wie der jaeger xl - ist meine leichtere herbst/ winter variante – durch die besonders voluminösen seitentaschen auch gerne für werkzeug (z.b. 9 kg bolzenschneider etc.)

    versuche ihn unter max. 25-30 kg zu halten


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    savotta jaeger l black 40-60l

    urban tactical survival / bagoutbag durch die farbe relativ unauffällig / eher clean keine aussentaschen etc. aber natürlich die option durch molle -

    tragesystem ist deutlich schlechter als bei den aussengestellrucksäcken

    versuche ihn so um max. 10-15kg einsatzbereit zu halten (ist eher mit viel werkzeug bestückt z.b. haligantool)


    ortlieb transporter 50l

    edc relativ einfach/leicht - rudimentäres tragesystem kein beckengurt – genug volumen um auch mal die winterjacke zu verstauen oder 17“ notebook im sleeve geht rein auch werkzeug (z.b. 136 l-boxx) oder der tageseinkauf – richtiges arbeitstier


    ortlieb elevation pro2 42+4l (out of production)

    sehr speziell - meine vorstellung von ul – leicht/ schlank wasserdicht teilweise ip67 unauffällig ausreichendes tragesystem gut bis ca. 10kg


    savotta jaeger mini s 18-22 l oliv/black

    schon sehr klein - eher backup rucksack - von tragesystem kann man hier eigentlich nicht mehr sprechen - sehr kurz optionaler hüftgurt unpraktisch - reicht für proviant und das nötigste - bei zuladung über 5kg empfehle ich varusteleka sarma tst sling-pad und modular multi-purpose-strap


    mr