Poncho Survivor
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Beiträge von Poncho

    Wildschweine können schon sehr gefährlich werden. Vor allem, wenn sie verletzt, mit Frischlingen unterwegs sind, oder keinen Rückzugsweg haben.

    Meine Freundin war vor etlichen Jahren mal mit einem ihrer Bekannten unterwegs. In einem Waldstück haben sie Wildschweine mit Frischlingen am Straßenrand gesehen. Sie haben kurz angehalten um sich die Tiere anzusehen. Natürlich sind sie NICHT ausgestiegen. Naja, was soll ich sagen… Kurze Zeit später war eine große Delle in der Tür… :|

    Jedoch finde ich es gut einen Vorrat für ein paar Wochen zu haben, da es schon passieren kann, dass man wegen Quarantäne das Haus nicht verlassen kann.

    Und genau das ist das Problem. Die meisten Haushalte haben keinen Vorrat angelegt. Jetzt bricht natürlich die „Panik“ aus und die Masse der Haushalte legt jetzt einen Vorrat für den Fall der Fälle an. Ich musste glücklicherweise nur einige Vorräte auffüllen. Mit einem Hamstereinkauf, wie man sie in den Medien sieht, hatte das aber bei weitem nichts zu tun. ;)

    Ich besitze seit kurzem die AMAZONAS Moskito-Traveller Thermo. Zum Thema Übernachtung kann ich noch nichts sagen. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen. Ein erstes kurzes Probeliegen fühlte sich aber bequem an.

    Dass nicht jeder an dem Virus stirbt ist klar. Die Toten waren ja mit großer Mehrheit im fortgeschrittenen Alter und hatten Vorerkrankungen.
    Ich bin jetzt auch kein Mensch, der sich zu Hause einschließt und keinen Fuß mehr vor die Tür setzt. Ich folge zwar den Anweisungen der Behörden (Kontaktverbot, nur zu zweit Unterwegs,...), aber ansonsten lebe ich auch weitestgehend normal.
    Die Vorräte haben wir aufgestockt, da meine Freundin aufgrund einer Vorerkrankungen zur Risikogruppe gehört und ich die größte Gefahr einer Infizierung beim einkaufen sehe.

    Du kannst ganz einfach überprüfen ob die Maske dicht ist. Du setzt die Maske auf und drückst die flache Hand auf das Gewinde, in dem der Filter eingeschraubt wird. Dann versuchst du einzuatmen. Wenn sich die Maske an dein Gesicht „ansaugt“ ist sie dicht.

    Das Corona-Virus zieht immer weitere Bahnen. Alleine heute gab es in Italien 133 neue Todesopfer. Weite Teile Norditaliens sind abgeriegelt.
    Früher oder später könnten solche Maßnahmen auch in Deutschland zum Einsatz kommen.


    Es würde mich interessieren, ob ihr euch auf solche oder ähnliche Situationen vorbereitet habt.


    Meine Freundin und ich hatten schon immer einige Vorräte im Haus. Seitdem das Virus grassiert, haben wir unsere Vorräte allerdings nochmal ein gutes Stück aufgestockt. Von einem „Profi-Prepper“ sind wir noch ein großes Stück entfernt, aber ich denke, dass wir ca. drei Wochen mit unseren Vorräten auskommen könnten.
    Dabei hat uns keineswegs (wie in den Medien teilweise zu lesen war) die Angst vor einer Warenknappheit angetrieben als viel mehr der eventuelle Fall einer Infektion. Außerdem wollen wir, so gut es geht, große Menschenansammlungen vermeiden.


    Wie sieht’s bei euch aus?

    Ich denke, den Begriff kann man nicht anhand der Ausrüstung definieren.
    Natürlich handelt es sich um eine Notlage. Wenn sich aber z.B. ein Wanderer verirrt, kann sich der ganze Trip auch zu einer Survival-Situation entwickeln. Ein normaler Wanderer wird in der Regel Ausrüstung, wie ein Messer, Essgeschirr, Wasser, vllt ein Tarp, etc. mit sich führen. Trotzdem befindet er sich in einer Survival-Situation.
    Wir ich schon in einem anderen Topic geschrieben habe, sind nach meinem Verständnis zwei Punkte ausschlaggebend:

    1. Wie bin ich in die Situation geraten?
    2. Habe ich die Kontrolle über den Verlauf der Situation? / Kann ich der Situation ohne weiteres entkommen?

    Es geht hier aber nicht um die Vorbereitung auf Survival. Wenn auf hoher See ein Schiff sinkt und man sich auf eine einsame Insel rettet, hat man natürlich keine Ausrüstung dabei.
    Hier geht es aber um den B.O.B oder INCH. Diese Taschen stehen fertig gepackt „in der Ecke“ um bei Bedarf, z.B. bei einer Umweltkatastrophe, schnell griffbereit zu sein. Warum soll ich z.B. in einer Hochwasserlage ohne Ausrüstung losziehen, wenn ich diese zur Verfügung habe? Um mir oder anderen zu beweisen was für ein harter Typ ich bin? Wie gesagt: wenn man sich ohne Ausrüstung helfen kann ist das sicher ein Vorteil. Gute Ausrüstung macht aber vieles angenehmer und einfacher, auch für Survivalprofis.

    Das sehe ich anders. Jeder definiert einen Bug-Out-Bag anders. Das kann ein Rucksack mit der besten Ausrüstung sein, die mir ein Leben in der Natur über Kahre hinweg erleichtern kann. Es kann aber genauso gut eine Tasche mit etwas Wechselwäsche, Bargeld und ein paar Dokumenten sein.
    Nur weil man einen Bug-Out-Bag besitzt bedeutet das ja nicht, dass man bei der kleinsten Krise in den Wald flüchten und dort ein neues Leben anfangen möchte.
    Mir fällt auch ehrlich gesagt kein Szenario ein, in dem ich in den Wald abhauen und dort leben würde.


    Selbst wenn es so wäre. Warum sollte ich es mir selber schwer machen und im Fall der Fälle ohne Ausrüstung losziehen? Es kann immer zu unvorhergesehenen Situationen kommen, in denen mir eine gute Ausrüstung „den Arsch retten“ kann.

    Wenn man auf diese Ausrüstung nicht unbedingt angewiesen ist, ist das natürlich ein Vorteil, aber selbst wenn ich ALLES über die Natur wissen würde, würde ich ein Rucksack mit Ausrüstung immer mitnehmen.