Beiträge von Poncho

    Ich hatte früher mal so ein Teil. An sich sind die nicht schlecht. Man muss nur aufpassen, das die Kiste nicht umfällt wenn die einzelnen Fächer gut gefüllt sind und eines der unteren Fächer aufgeklappt wird. Ich denke aber, dass das von Modell zu Modell unterschiedlich ist. Ich hatte jedenfalls das Problem.


    Es kommt natürlich auch darauf an, mit welcher Ausrüstung dein Freund loszieht. Will er mobil sein (z.B. beim Blinkern), sind solche Kisten natürlich eher unpraktisch, da sie recht sperrig sind und auch ein gewisses Gewicht mitbringen.

    Für stationäres Angeln finde ich die aber gut geeignet.


    Ich hoffe, ich konnte helfen.

    Ich habe nur einen BoB, den ich im Ernstfall nutze. Ich hoffe nicht, dass ich in eine Situation komme, in der ich einen INCH brauche. ?(

    Eine „BoB-Lage“ scheint mir auch realistischer zu sein als eine „INCH-Lage“. Ich gehe davon aus, dass es bei Katastrophenfällen für meine Freundin und mich einen Zufluchtsort geben wird, sodass wir nicht über eine unabsehbare Zeit auf der Flucht sein müssen. Ihre Eltern wohnen ca 400 km von uns entfernt, meine ca 200 km. Es kann natürlich sein, dass wir uns, aus welchen Gründen auch immer, zu Fuß „durchschlagen“ müssen. Da ich aber nur von lokalen Schadensfällen ausgehe, vertraue ich auf die Funktionalität der öffentlichen Verkehrsmittel.

    Ich habe folgende Rucksäcke in Gebrauch:


    Tasmanian Tiger Essential Pack L MKII als täglicher Arbeitsrucksack und Daypack



    5.11 Rush 24 als Arbeitsrucksack wenn ich mal beruflich länger unterwegs bin




    Tasmanian Tiger Mission Pack für kleinere Touren




    Und die neuste Errungenschaft;

    Tasmanian Tiger Raid Pack MKIII für längere Touren. Diesen Rucksack nutze ich auch als B.O.B

    Diese Anregungen habe ich mir aus den Videos gezogen.

    Wenn der Fluchtrucksack zusammengestellt ist, sollte man diesen auf jeden Fall mal unter „realistischen Bedingungen“ testen.

    Möchte man z.B. in den Wald zu einem Versteck fliehen, sollte man einige Tage dort verbringen (natürlich inkl. Übernachtung!) und nur die Ausrüstung aus dem Rucksack nutzen. Wenn man dann feststellt, dass wichtige Teile fehlen, kann man den Versuch (je nachdem wie wichtig das Ausrustungsteil wirklich ist) u.U. auch abbrechen. Im Ernstfall geht das natürlich nicht.

    Ein BOB ist nur für eine bestimmte Zeit, in der Regel für 72 Stunden, ausgelegt. Meinen BOB passe ich z.B. auch den Jahreszeiten an, was die Bekleidung betrifft. Außerdem gehe ich bei der Nutzung eines BOB davon aus, nach einer gewissen Zeit wieder nach Hause zu können, oder an einem anderen Ort (Verwandte, Freunde, Notunterkunft) unterzukommen.


    Ein INCH hingegen ist nach meiner Definition auf eine längere Flucht und damit auf alle vier Jahreszeiten ausgelegt. Außerdem soll er das autarke Überleben, auch in der Natur, sicherstellen. Bei der Nutzung eines INCH gehe ich davon aus, dass ich nicht mehr nach Hause zurückkehren kann.


    Nach meiner Definition unterscheiden sich die Rucksäcke also einfach in Größe und dem Umfang der Ausstattung.

    Ich weiß zwar nicht, ob so ein D.R.L.T das Überleben von anderen Personen GARANTIEREN kann, aber ich denke, es könnte zumindest die Chancen um einiges erhöhen. Ein Schritt in die falsche Richtung wäre die Aufstellung eines solchen Teams sicher nicht.


    Ich stelle mir allerdings die praktische Umsetzung sehr schwer vor. :/ Die Leader müssten erstmal alle auf einen „Wissensstand“ gebracht werden. Da stellt sich die Frage wo man sowas macht. Das schafft man ja nicht an einem Wochenende. Wenn es eine gemeinsame Basis gibt, würde das die Sache natürlich vereinfachen. Außerdem müsste man sich in regelmäßigen Abständen treffen um sich auszutauschen und ggf. fortzubilden. Viele haben nicht die Zeit und das Geld, um in regelmäßigen Abständen eine weitere Strecke zu fahren.


    Ich finde die Idee allerdings sehr interessant. Schaden kann sowas definitiv nicht. ;)

    Ich nutze zur Zeit noch den Mission Pack von Tasmanian Tiger. Das wird sich nach Weihnachten aber wohl ändern, da (hoffentlich) der Tasmanian Tiger Raid Pack MKIII unter dem Baum liegen wird. ;)

    Der Rucksack ist zwar nicht der leichteste, aber dafür ist er sehr strapazierfähig. Außerdem stehe ich einfach auf Molle und taktisches Design. :P

    Ich habe auch auf jeder Tour einen Feuerstarter (fragt mich jetzt nicht von welchem Hersteller :/) und eine Magnesiumblock-Feuerstahl-Kombi von „The Friendly Swede“ dabei. Dazu dann noch etwas Kienspan oder in Wachs getränkte Wattepads. Damit klappt’s IMMER. ;)