Transport von Ausrüstung mit Sulkys - Erfahrungen

  • Ronny


    Welche Sulkis habt ihr bei der 10 Tages Tour verwendet?

    Sag mal vor und Nachteile solcher Hilfsmittel,

    Was muss man beachten Verbessern usw.

  • Wir hatten bei unserer Tour durch die Negev-Wüste in Israel 2 verschiedene Systeme dabei. In Aktion sieht man sie in diesem Film:


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    Daniel hat seinen selbst gebaut. Wie man im Film sieht, hatte er immer mal kleinere Probleme mit der Haltbarkeit. Wir sind halt keine Profischlosser. Meinen hatte ich gekauft. Er nennt sich heute Urban-PACKER brake (https://www.benpacker-wandersulky.com/urban-packer-brake). Hab damals mit verschiedenen Zubehörteilen, wie z.B. Scheibenbremsen um die 900-, Euro bezahlt. Ist viel Geld, aber er hat seinen Dienst in dem felsigen Gelände ohne mechanische Probleme geleistet.


    Gut, die Reifen machten manchmal Probleme, aber wenn man durch Steinfelder fährt, wo diese scharf wie Messer sind, kann man nichts anderes erwarten. Müsste ich heutzutage noch einmal so eine Tour machen, würde ich wieder auf dieses System setzen.


    Link zum Katalog: benpacker.pdf


      


     

  • Dachte ich mir schon das du den benpacker hast! Ist mir aber definitiv zu teuer!


    Da muss ich mir wohl auch was selbst bauen

  • Hallo,


    der Thread ist ja nun schon älter....aber das Thema nicht. Ich habe mich auch länger damit beschäftigt und dann einen ersten Wanderwagen selbst gebaut, aus Aluminiumrohr mit Rohrverbindern. Es zeigte sich dann beim Wandern mit viel Gepäck jedoch, dass sich die Verbindungen immmer wieder lockerten und der Wagen sich verzog. daraufhin haben wir einen zweiten gebaut, der schon geschweißte Verbindungen hatte, was sich als besser erwies. Und nachdem wir weitere Erfahrungen gesammelt hatten, habe ich mich mit meinem Compagnon beschlossen, das Ganze professionell anzugehen und einen einegen Wanderwagen / Pilgerwagen zu entwickeln, um ihn dann zu verkaufen. Diese Entwicklung hat nun 2 Jahre gedauert, wir haben einen Prototypen bauen lassen, den wir nach ausgiebigen Tests überarbeitet haben und nun den funktionierenden Prototypen haben. Diesen haben wir auch auf Herz und Nieren getestet. Es hat sich herausgestellt, dass man doch einiges tun muss, um unser angestrebtes Qualitätsniveau zu erreichen. So haben wir jetzt einen Aluminiumrahmen bauen lassen, der an allen Verbindungsstellen geschweißt ist, was ihn steif und unverwindbar macht. Im Innerrohr sind Verstärkungen genen Durchbiegen eingesetzt. Und zum Beispiel die Achsaufnahmen haben eine extra Stahlbuchse bekommen. Das sind einfach Details auf die man kommt, wenn man mal länger entwickelt und testet. Und ein Zuggeschirr haben wir dann eigens dazu entwickelt, weil alles, was man bislng kaufen konnte, uns nicht genügte oder einfach Schrott war.


    Ja, langer rede kurzer Sinn: Wir sind jetzt soweit mit unserem Wanderwagen (manche sagen auch Rucksackwagen, Pilgerwagen oder Wandersulky dazu). Wir werden demnächst, also noch im September / Anfang Oktober eine Kickstarter - Kampagne starten, wo man unseren Wanderwagen vorbestellen kann. Ach, ja, einen Namen hat er auch: Er heißt "artour", "artour, der Wanderwagen". Gibt auch eine Webseite, auf der alles erklärt wird (wanderwagen.net)